Povysil: Kindesmißbrauch: Zentrale Meldestelle in sämtlichen Spitälern notwendig

ÖVP und SPÖ lehnen zentrale Meldestelle im Bund und in den Ländern ab und machen so Kindesmißbrauch weiterhin zum "Kavaliersdelikt"

Wien, 1999-08-21 (fpd) - "Auch in der Kindesmißbrauchsdebatte wird die Untragbarkeit der Koalition wieder sichtbar: ÖVP die "Familienpartei" SPÖ und Grüne lehnen in Bund, Land und in der Stadt Linz eine sinnvolle präventivmaßnahme zum Kindesmißbrauch ab", stellte die freiheitliche Abg. BPO Stv. Dr. Brigitte Povysil fest. Zahlreiche Anträge im Nationalrat und in den Ländern sowie z.B. in Linz zur Errichtung einer vernetzten Meldestelle um den Spitalstourismus mißhandelter Kinder zu stoppen, werden immer wieder abgelehnt. Dabei geht es um den Schutz unserer Kinder", kritisierte Povysil.****

"Dem freiheitlichen Kampf gegen Kindesmißbrauch scheint sich die Koalition nicht in konstruktiver Form anschließen zu wollen, lediglich als Wahlthema wird Kindesmißbrauch genutzt, die Regierungsparteien haben unsere gangbare Lösungen bis jetzt immer abgelehnt.", fuhr Povysil fort.

"Die traurigen Erscheinungsformen des Kindesmißbrauches sehe ich als Ärztin leider oft genug. Durch eine vernetzte Meldestelle könnten manche mißhandelten Kinder rechtzeitig entdeckt und behandelt werden", beteuerte die freiheitliche Gesundheitspolitikerin.

"Kindesmißbrauch darf nicht länger bagatellisiert werden, sondern muß mit einem wirksamen System aufgezeigt, verfolgt und verurteilt werden. Je bewußter diese Grausamkeiten in unserer Gesellschaft aufgezeigt werden, so bewußter kann ihnen Einhalt geboten werden", schloß Povysil (Schluß)

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