• 18.08.1999, 12:47:14
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  • OTS0148

Trotz Schüssel-Notbremse immer mehr VP-Vertreter für schwarz-blaue Koalition. Auch FP-Granden für Eintritt in Regierung

Wien (OTS) - In der morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe des
Nachrichtenmagazins NEWS melden sich erstmals VP-Abgeordnete
außerhalb der Steiermark massiv für schwarz-blau zu Wort:

- Der Wiener VP-Gesundheitspolitiker Erwin Rasinger meint im
Gegensatz zu seinem Landeschef Bernhard Görg: "Mit FP-Klubchef
Scheibner kann man besser als mit SP-Klubobmann Kostelka. Mich
schreckt der Wechsel nicht."

- Auch der VP-Sicherheitssprecher Paul Kiss (Burgenland) macht seinem
Ärger Luft: "Ich verstehe es, daß die steirischen Freunde den
Koalitionspartner satt haben. Immer diese Nadelstiche der SPÖ. Das
haben wir nicht notwendig. Die Sorge, daß schwarz-blau den
politischen Weltuntergang bedeutet, ist jedenfalls unbegründet."

- Und schließlich meint VP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka
(Oberösterreich): "Die Bartenstein-Ansage für schwarz-blau ist ein
ernsthaftes Signal. Bei Schüssel gab es oft den Verdacht, das sei
Taktik. Ginge es nur nach der Beliebtheit der bisherigen Koalition
beim Wähler, hätten wir schon längst den Partner wechseln sollen."

Auch FP-Granden Schnell, Haubner, Reichhold und Brauneder meinen
in NEWS-Interviews: "Wir wollen mitregieren".

Der Salzburger FP-Landesobmann Karl Schnell: "Ich würde der FPÖ
empfehlen, mitzuregieren. Auch als Juniorpartner. Man kann nur in
einer Regierung etwas gestalten. In der Opposition stößt man rasch an
seine Grenzen. Ein großer Teil der baluen Basis und des Mittelbaus
der FPÖ möchte unbedingt in die Regierung."

Rückfragehinweis: Sekretariat News Chefredaktion
TEl.: (01) 213 12 103

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