Trotz Schüssel-Notbremse immer mehr VP-Vertreter für schwarz-blaue Koalition. Auch FP-Granden für Eintritt in Regierung

Wien (OTS) - In der morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS melden sich erstmals VP-Abgeordnete außerhalb der Steiermark massiv für schwarz-blau zu Wort:

- Der Wiener VP-Gesundheitspolitiker Erwin Rasinger meint im Gegensatz zu seinem Landeschef Bernhard Görg: "Mit FP-Klubchef Scheibner kann man besser als mit SP-Klubobmann Kostelka. Mich schreckt der Wechsel nicht."

- Auch der VP-Sicherheitssprecher Paul Kiss (Burgenland) macht seinem Ärger Luft: "Ich verstehe es, daß die steirischen Freunde den Koalitionspartner satt haben. Immer diese Nadelstiche der SPÖ. Das haben wir nicht notwendig. Die Sorge, daß schwarz-blau den politischen Weltuntergang bedeutet, ist jedenfalls unbegründet."

- Und schließlich meint VP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka (Oberösterreich): "Die Bartenstein-Ansage für schwarz-blau ist ein ernsthaftes Signal. Bei Schüssel gab es oft den Verdacht, das sei Taktik. Ginge es nur nach der Beliebtheit der bisherigen Koalition beim Wähler, hätten wir schon längst den Partner wechseln sollen."

Auch FP-Granden Schnell, Haubner, Reichhold und Brauneder meinen in NEWS-Interviews: "Wir wollen mitregieren".

Der Salzburger FP-Landesobmann Karl Schnell: "Ich würde der FPÖ empfehlen, mitzuregieren. Auch als Juniorpartner. Man kann nur in einer Regierung etwas gestalten. In der Opposition stößt man rasch an seine Grenzen. Ein großer Teil der baluen Basis und des Mittelbaus der FPÖ möchte unbedingt in die Regierung."

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