ARBÖ: Bei Scheibenfolien auf Prüfzeichen achten

Wien (ARBÖ) - Um die Sonneneinstrahlung in das Fahrzeuginnere
etwas abzumildern, bringen viele Autolenker sogenannte Scheibenfolien an Fenstern ihrer Fahrzeuge an. Der ARBÖ warnt jedoch zur Vorsicht beim Kauf, denn nicht alle angebotenen Folien dürfen auch tatsächlich verwendet werden.

Durch gesetzliche Bestimmungen ist geregelt, daß Scheibenfolien in jedem Fall genehmigungspflichtig sind. Dazu der ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Martin Ognar: "Generell verboten ist das Anbringen derartiger Folien an der Windschutzscheibe und den vorderen Seitenscheiben. Die Scheibenfolie muß auf alle Fälle mit einem Prüfzeichen versehen sein. Wichtig ist auch, daß Sie eine Kopie des Genehmigungsbescheides für die Folienanbringung immer im Fahrzeug mitführen."

Der ARBÖ-Experte rät deshalb den Autolenkern, beim Kauf solcher Scheibenfolien immer darauf zu achten, ob tatsächlich ein Prüfzeichen auf der Folie vorhanden ist und ob ein entsprechender Genehmigungsbescheid existiert. Billige Scheibenfolien, bei denen dies fehlt, oder Folien, die an der falschen Scheibe angebracht sind, können bei einer Fahrzeugkontrolle durch die Exekutive teuer zu stehen kommen!

Sonnenschutzblenden, die beispielsweise mit Saugnäpfen an der Innenseite von Fensterscheiben befestigt werden, sind von diesen Bestimmungen allerdings nicht betroffen.

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