Prammer: Gentechnik in Futtermittel - Molterer muß handeln!

Wien (OTS) - "Ich lasse mir die konsequente Gentechnikpolitik bei Lebensmitteln in Österreich nicht durch mangelhafte Regelungen im Futtermittelbereich zunichte machen", kritisiert Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer die unbefriedigende Regelung der Gentechnik im Futtermittelbereich. Jüngste Untersuchungsergebnisse haben ergeben, daß in drei von vier Futtermitteln gentechnisch verändertes Soja gefunden wurde. Landwirtschaftsminister Molterer hat dringenden Handlungsbedarf, um diesen Mißstand zu beseitigen, betont Prammer.

Während Prammer bei der Gentechnik in Lebensmittel eine konsequente Politik verfolgt, die beispielsweise zu einer EU-weiten verpflichtenden Kennzeichnung für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus Mais und Soja geführt hat, ist dies im Bereich der Futtermittel, für die zur Gänze das Landwirtschaftsministerium zuständig ist, offensichtlich nicht der Fall.

Die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln wird im Auftrag von Prammer streng kontrolliert, bei Nichteinhaltung der Vorschriften werden Strafanzeigen erstattet, und die Firmen aufgefordert, die Produkte entweder entsprechend zu kennzeichnen oder aus dem Handel zu nehmen. Außerdem hat Österreich ein Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais erlassen. Österreich ist aufgrund der Initiative Prammers neben Luxemburg das einzige Land in der EU, in dem es keine Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen gibt. "Dieser konsequente Weg in Sachen Gentechnik wird fortgesetzt. Ich sage "Nein" zur Gentechnik, solange nicht alle Folgen bekannt sind", betont Prammer.

Auch bei den Futtermitteln muß es zu einer konsequenten und strengen Vorgangsweise kommen. Hier hat Minister Molterer dringenden Handlungsbedarf. Auch Futtermittel müssen streng auf Gentechnik untersucht werden, außerdem ist auch eine Kennzeichnungspflicht bei Futtermittel notwendig", so Prammer abschließend.

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