Flaga-Gruppe vor Verkauf

Ungarische MOL und BP Österreich wollen beim Familienunternehmen einsteigen

Wien (OTS) - . Der traditionsreiche Flüssiggas-Handelskonzern Flaga steht vor dem Verkauf. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Demnach hätten sich die Eigentümerfamilien Hausamann und Bauer-Davidhazy - die das Unternehmen über Privatstiftungen kontrollieren - entschlossen, die Mehrheit an der Konzernholding Flaga Beteiligungs AG abzugeben.

Zur Disposition stehen laut FORMAT 51 bis 100 Prozent. Flaga-Holding-Vorstand Nicolas Hausmann: "Es haben einige in- und ausländische Unternehmen Interesse bekundet. Wir reden über eine strategische Kooperation, die im Rahmen einer Beteiligung ausgestaltet werden kann. Es werden jetzt alle Alternativen geprüft."

Der aussichtsreichste Kandidat laut FORMAT ist die ungarische MOL-Gruppe, die 100 Prozent an Flaga erwerben will. Mit im Rennen ist nach Angaben des Magazins auch die österreichische BP-Tochter.

Der Wert des im niederösterreichischen Leobendorf domizilierten Flaga-Konzerns wird in der Branche auf eine Milliarde Schilling taxiert.

Das Unternehmen setzt jährlich 100.000 Tonnen Flüssiggas ab und ist mit einem Marktanteil von 38 Prozent in Österreich Marktführer. 1998 erwirtschaftete das Unternehmen aus einem konsolidierten Umsatz von 680 Millionen Schilling ein EGT in der Höhe von 40 Millionen. Der Cash flow lag bei 110 Millionen. Für das laufende Jahr ist eine Verbesserung der Ergebnisse in der Höhe von 50 Prozent budgetiert.

Das Unternehmen hat es laut FORMAT in den vergangenen Jahren geschickt verstanden, die Bankverbindlichkeiten gering zu halten. 1998 stand Flaga be= i den Kreditgebern mit nur 190 Millionen Schilling in der Kreide, die Eigenkapitalquote lag bei beachtlichen 40 Prozent.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

FORMAT Michael Nikbakhsh 0664 301 46 16

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS