- 16.07.1999, 15:08:18
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- OTS0203
Peter Westenthaler erklärt vor Gericht: FPÖ-Parteipressedienst verbreitet Unwahrheiten ohne sein Wissen
FPD-Aussendung von heute, 13.40 Uhr, ist irreführend. Das Gerichtsurteil lautet ausschließlich: Der FPÖ-Generalsekretär hat von den Aussendungen seiner eigenen Partei nichts gewußt und nennt vor Gericht seinen Parlamentarier Peter Sichrovsky als Täter
Wien (OTS) - Die Aussendung des FPÖ-Parteipressedienstes von
heute, 13.40 Uhr ist wie üblich manipulativ und stellt den Inhalt des
erstinstanzlichen Gerichtsurteils von heute völlig falsch dar. In dem
Gerichtsverfahren ging es um die Falschmeldung des
FPÖ-Parteipressedienstes, wonach im Rahmen der Recherchen in Sachen
Sichrovsky ein NEWS-Korrespondent in den USA verhaftet worden wäre.
Diese Meldung war frei erfunden und entbehrt jeder Grundlage. NEWS
besitzt dafür alle Beweise.
Um einer Verurteilung vor Gericht zu entgehen, sagte
FPÖ-Generalsekretär Ing. Peter Westenthaler aus, er hätte mit den
Aussendungen des freiheitlichen Pressedienstes, die aus seinem Büro
verbreitet wurden, nichts zu tun und sei davon nicht informiert.
Damit hat Westenthaler vor Gericht bestätigt, daß er als Leiter des
freiheitlichen Pressedienstes den Inhalt nicht unter seiner Kontrolle
hat.
Ferner sagte Westenthaler aus, daß die Falschmeldung über den
NEWS-Korrespondenten nicht von ihm, sondern vom freiheitlichen
EU-Abgeordneten Peter Sichrovsky verbreitet und ohne Kontrolle
Westenthalers ausgesendet wurde.
Daraufhin stellte das Gericht das Verfahren gegen Westenthaler ein.
NEWS brachte umgehend Klage gegen den früheren EU-Abgeordneten Peter
Sichrovsky ein.
Daraus den Schluß zu ziehen, der NEWS-Verlag hätte eine Niederlage
vor Gericht gegen die FPÖ einstecken müssen, ist absurd. Die Wahrheit
ist: das Verfahren wird ab sofort nicht gegen Westenthaler, sondern
gegen den EU-Abgeordneten Sichrovsky geführt. Die Darstellung des
freiheitlichen Pressedienstes von heute nachmittag ist - so wie immer
- extrem manipulativ und verschweigt den eigentlichen Inhalt des
Verfahrens.
Rückfragehinweise: Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. 01/213 12/103 DW
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