Peter Westenthaler erklärt vor Gericht: FPÖ-Parteipressedienst verbreitet Unwahrheiten ohne sein Wissen

FPD-Aussendung von heute, 13.40 Uhr, ist irreführend. Das Gerichtsurteil lautet ausschließlich: Der FPÖ-Generalsekretär hat von den Aussendungen seiner eigenen Partei nichts gewußt und nennt vor Gericht seinen Parlamentarier Peter Sichrovsky als Täter

Wien (OTS) - Die Aussendung des FPÖ-Parteipressedienstes von
heute, 13.40 Uhr ist wie üblich manipulativ und stellt den Inhalt des erstinstanzlichen Gerichtsurteils von heute völlig falsch dar. In dem Gerichtsverfahren ging es um die Falschmeldung des FPÖ-Parteipressedienstes, wonach im Rahmen der Recherchen in Sachen Sichrovsky ein NEWS-Korrespondent in den USA verhaftet worden wäre. Diese Meldung war frei erfunden und entbehrt jeder Grundlage. NEWS besitzt dafür alle Beweise.

Um einer Verurteilung vor Gericht zu entgehen, sagte FPÖ-Generalsekretär Ing. Peter Westenthaler aus, er hätte mit den Aussendungen des freiheitlichen Pressedienstes, die aus seinem Büro verbreitet wurden, nichts zu tun und sei davon nicht informiert. Damit hat Westenthaler vor Gericht bestätigt, daß er als Leiter des freiheitlichen Pressedienstes den Inhalt nicht unter seiner Kontrolle hat.

Ferner sagte Westenthaler aus, daß die Falschmeldung über den NEWS-Korrespondenten nicht von ihm, sondern vom freiheitlichen EU-Abgeordneten Peter Sichrovsky verbreitet und ohne Kontrolle Westenthalers ausgesendet wurde.

Daraufhin stellte das Gericht das Verfahren gegen Westenthaler ein. NEWS brachte umgehend Klage gegen den früheren EU-Abgeordneten Peter Sichrovsky ein.

Daraus den Schluß zu ziehen, der NEWS-Verlag hätte eine Niederlage vor Gericht gegen die FPÖ einstecken müssen, ist absurd. Die Wahrheit ist: das Verfahren wird ab sofort nicht gegen Westenthaler, sondern gegen den EU-Abgeordneten Sichrovsky geführt. Die Darstellung des freiheitlichen Pressedienstes von heute nachmittag ist - so wie immer - extrem manipulativ und verschweigt den eigentlichen Inhalt des Verfahrens.

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