Neue Hoffnung auf Delogierungsprävention in Österreich

Wien (car-pd) - "Ich freue mich, daß im Zuge der Novelle zum Mietrechtsgesetz ein wichtiges Anliegen der Caritas diesmal ein offenes Ohr gefunden hat", sagt der Wiener Caritasdirektor Michael Landau.

In der nächsten Plenarsitzung des Nationalrats vom 13. - 16. Juli liegt eine Novelle zum Mietrechtsgesetz zur Beschlußfassung vor. Mit dieser Novelle wird eine rechtliche Grundlage dafür geschaffen, daß Gemeinden schon bei Eröffnung eines Verfahrens, das mit Delogierung enden könnte, informiert werden. Die Gemeinden können dann Maßnahmen ergreifen, um einer Delogierung vorzubeugen. "Es ist nicht nur menschlicher, sondern wirtschaftlich sinnvoll, einer bevorstehenden Delogierung vorzubeugen, anstatt obdachlose Menschen dann zu versorgen und mühsam wieder zu integrieren. Das belegen nicht zuletzt die positiven Erfahrungen in Wien, wo sich eine solche Vorgangsweise bisher im rechtsfreien Raum bewegt hat. Jetzt würde es eine gesetzliche Grundlage geben, die ein erster Schritt zu einer österreichweiten Delogierungsprävention ist", freut sich der Wiener Caritasdirektor Michael Landau.

"Aufgrund der Information über die Delogierungsgefahr können Gemeinden dann Organisationen oder Personen beauftragen, aktiv Hilfe zu leisten". In Wien beispielsweise werde diese Aufgabe sehr erfolgreich von der FAWOS, der Fachstelle für Wohnungssicherung, wahrgenommen. "Ich hoffe, daß viele Gemeinden möglichst rasch aktive Schritte setzen werden, um zu vermeiden, daß Familien auf der Straße stehen", betonte Michael Landau.

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