• 13.07.1999, 08:00:01
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  • OTS0024

Keusch: Ermutigende Entwicklung am Arbeitsmarkt - Wirtschaft muß ihre Verantwortung in der Jugendausbildung wahrnehmen

Wirtschaftsentwicklung und NAP-Maßnahmen zeigen ihre Wirkung

St. Pölten (SPI) - "Eine ermutigende Entwicklung zeichnet sich am
heimischen Arbeitsmarkt ab. Die aktuelle Arbeitslosenstatistik vom
Juni 1999 erzeugt Optimismus - denn gegenüber dem Monat Juni des
Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen österreichweit um 20.236
Personen, was einem prozentuellen Rückgang von 10 % entspricht,
verringert. Besonders wichtig ist es, daß die Arbeitslosigkeit
praktisch in allen Branchen zurückgegangen ist, und daß auch NÖ an
diesem positiven Trend Anteil hat", freut sich der
Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten Abg. Eduard Keusch.****

In NÖ ging die Arbeitslosenrate bezogen auf das Vorjahr um 7,8 %
zurück. "Wir sind einerseits darüber sehr stolz, andererseits
befinden wir uns verglichen mit den anderen Bundesländern nur im
Mittelfeld. Daher ist es unbedingt notwendig, daß wir uns nicht auf
dem schon Erreichten ausruhen, sondern wir müssen gezielt noch
stärker die Maßnahmen des Nationalen Aktionsplan für Beschäftigung
(NAP) und eine vorausschauende Konjunkturpolitik forcieren, um diese
positive Entwicklung aufrechterhalten zu können," so der SP-Mandatar.

Gleichzeitig ist aber auch die Verantwortung der Wirtschaft im Rahmen
der Lehrlingsausbildung einzumahnen. Sie muß der Jugend genügend
Ausbildungsplätze anbieten und damit den jungen Menschen Perspektiven
für die Zukunft geben. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, einen
Beruf zu erlernen - und diese Möglichkeit darf nicht von der
aktuellen Konjunkturentwicklung abhängig gemacht werden. Denn diese
kann sich sehr rasch ändern - und damit auch die Nachfrage nach
entsprechend ausgebildeten Fachkräften. "Die Jugend hat ein Recht auf
Ausbildung! Mein Appell gilt einmal mehr den Betrieben, sich ihrer
Verantwortung bewußt zu werden und freie Lehrstellen zu melden - und
zwar ohne Zuwarten auf möglichst hohe Förderungen", so Abg. Eduard
Keusch abschließend.
(Schluß) sa/fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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