• 12.07.1999, 16:17:04
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  • OTS0177

MERCK KGaA und PRAXAIR schließen F&E - Abkommen / Neuentwicklungen aus Halbleitermaterialien geplant=

Darmstadt/Danbury (ots) - Die Sparte Elektronikchemikalien der
Merck KGaA, Darmstadt, und die Praxair, Inc., Conn., US (NYSE:PX)
gaben heute den Abschluß eines globalen F&E-Abkommens über die
gemeinsame Entwicklung neuer Produkte für die Halbleiterindustrie
bekannt.

Die Übereinkunft stellt eine Erweiterung der Allianz zwischen
Praxair und Merck vom April dieses Jahres dar, die eine weltweite
Zusammenarbeit bei hochreinen Prozessgasen und Prozesschemikalien,
entsprechenden Geräten sowie Service vor Ort für die
Halbleiterindustrie beinhaltet. Die Forschungsallianz nutzt das
Know-how beider Partner bei der Entwicklung von Materialien zur
Herstellung von integrierten Schaltkreisen der neuen Generation.

Wie die Pressestelle von Merck dazu mitteilt, ist dies innerhalb
der Halbleiterindustrie weltweit die erste Kooperation, in der
F&E-Kompetenz für hochreine Prozessgase, Prozesschemikalien und
entsprechende Geräte zusammengebracht werden.

"Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, eine nahezu vollständige
Palette an Halbleitermaterialien unter Einsatz modernster
Technologien auf dem Gebiet der Nasschemikalien, Dotierstoffe sowie
Atmosphären- und Prozessgase anzubieten", sagte Ted Trumpp,
Vizepräsident des weltweiten Halbleitergasgeschäftes bei Praxair.

Dr. Juergen Eichler, Leiter der Sparte Elektronikchemikalien bei
Merck, fügte hinzu: "Die Ausweitung der Partnerschaft zwischen beiden
Unternehmen auf das F&E-Gebiet zielt auf die speziellen Bedürfnisse
unserer Kunden und stellt maßgeschneiderte Lösungen für bestehende
und zukünftige Prozesse in der Halbleiterindustrie sowie der
verwandten Industrien zur Verfügung."

Merck beliefert zur Zeit Hersteller integrierter Schaltkreise in
aller Welt aus Produktionsanlagen in Deutschland, Frankreich,
Singapur und Taiwan und bietet hochreine Prozesschemikalien für die
Reinigung, Beschichtung und Ätzung von Siliciumwafern an.

Praxair Semiconductor Materials verfügt über ein Netz moderner
Gasproduktionsanlagen und Lagerkapazitäten in Asien, Europa und den
Vereinigten Staaten und liefert über 40 Spezialgase in Qualitäten bis
zu höchster Reinheit.

Die zukünftige Strategie der beiden Unternehmen sieht vor, TCM
(Total Chemical Management) und TGM (Total Gas Management) zu TMM
(Total Material Management) zu vereinen. Diese Kombination umfaßt die
komplette Versorgung mit Verbrauchsgütern sowie Serviceleistungen und
bietet wesentliche Vorteile für die Kunden.

Die Mitarbeiter von Merck übernehmen den Umgang mit Chemikalien
vor Ort, die Wartungsarbeiten und Qualitätskontrollen innerhalb der
Chemikalienprozesskette. Diese Prozesse können durch einen
vollständige Palette an Chemikalien-Versorgungssystemen,
Reinraum-Produkten und Entsorgungskonzepten von Merck unterstützt
werden.

Praxair-Mitarbeiter kümmern sich um Prozessgase vor Ort, die
notwendigen Wartungsarbeiten und Qualitätskontrollen innerhalb der
Gasprozesskette. Praxair unterhält gegenwärtig 16 TGM-Operationen bei
Halbleiterherstellern weltweit und mehr als zwei Dutzend
Stickstoffanlagen vor Ort; das Unternehmen entwickelt und produziert
eine komplette Linie moderner Geräte für den Umgang mit Gasen
einschließlich Gaskabinette, Verteilungsboxen und Gasregler und
übernimmt auch den Service dafür.

Merck erzielt 1998 einen Jahresumsatz von 8,1 Milliarden DM,
verfügt weltweit über Niederlassungen in 60 Ländern und beschäftigt
ca. 29.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über eine mehr als
300-jährige Erfahrung mit Chemikalien und Pharmazeutika und ist
weltweit führend auf dem Gebiet der Herstellung von Chemikalien und
Reagenzien.

Praxair ist der größte Anbieter für Spezial- und Industriegase in
Nord- und Südamerika und eines der größten Unternehmen für
Spezialgase weltweit mit einem Umsatz von USD 4,8 Milliarden im Jahr
1998. Produkte, Service und Technologie von Praxair finden Anwendung
in den verschiedenartigsten Industriezweigen, darunter
Raumfahrtindustrie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie,
pharmazeutische Industrie, Elektronikindustrie, Stahlindustrie,
chemische Industrie, Veredelungsindustrie, Metallherstellung,
Wasseraufbereitung, Glasindustrie.

Anmerkung: Praxair und Merck KGaA sind auf der Semicon West 1999,
Stand 5256 vertreten.

ots Originaltext: Merck KGaA
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
Merck KGaA - Pressestelle
Tel: 06151 722386 / 722579 / 727109
Fax: 06151 727707 / 723138

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