MERCK KGaA und PRAXAIR schließen F&E - Abkommen / Neuentwicklungen aus Halbleitermaterialien geplant

Darmstadt/Danbury (ots) - Die Sparte Elektronikchemikalien der
Merck KGaA, Darmstadt, und die Praxair, Inc., Conn., US (NYSE:PX) gaben heute den Abschluß eines globalen F&E-Abkommens über die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte für die Halbleiterindustrie bekannt.

Die Übereinkunft stellt eine Erweiterung der Allianz zwischen Praxair und Merck vom April dieses Jahres dar, die eine weltweite Zusammenarbeit bei hochreinen Prozessgasen und Prozesschemikalien, entsprechenden Geräten sowie Service vor Ort für die Halbleiterindustrie beinhaltet. Die Forschungsallianz nutzt das Know-how beider Partner bei der Entwicklung von Materialien zur Herstellung von integrierten Schaltkreisen der neuen Generation.

Wie die Pressestelle von Merck dazu mitteilt, ist dies innerhalb der Halbleiterindustrie weltweit die erste Kooperation, in der F&E-Kompetenz für hochreine Prozessgase, Prozesschemikalien und entsprechende Geräte zusammengebracht werden.

"Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, eine nahezu vollständige Palette an Halbleitermaterialien unter Einsatz modernster Technologien auf dem Gebiet der Nasschemikalien, Dotierstoffe sowie Atmosphären- und Prozessgase anzubieten", sagte Ted Trumpp, Vizepräsident des weltweiten Halbleitergasgeschäftes bei Praxair.

Dr. Juergen Eichler, Leiter der Sparte Elektronikchemikalien bei Merck, fügte hinzu: "Die Ausweitung der Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen auf das F&E-Gebiet zielt auf die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden und stellt maßgeschneiderte Lösungen für bestehende und zukünftige Prozesse in der Halbleiterindustrie sowie der verwandten Industrien zur Verfügung."

Merck beliefert zur Zeit Hersteller integrierter Schaltkreise in aller Welt aus Produktionsanlagen in Deutschland, Frankreich, Singapur und Taiwan und bietet hochreine Prozesschemikalien für die Reinigung, Beschichtung und Ätzung von Siliciumwafern an.

Praxair Semiconductor Materials verfügt über ein Netz moderner Gasproduktionsanlagen und Lagerkapazitäten in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten und liefert über 40 Spezialgase in Qualitäten bis zu höchster Reinheit.

Die zukünftige Strategie der beiden Unternehmen sieht vor, TCM (Total Chemical Management) und TGM (Total Gas Management) zu TMM (Total Material Management) zu vereinen. Diese Kombination umfaßt die komplette Versorgung mit Verbrauchsgütern sowie Serviceleistungen und bietet wesentliche Vorteile für die Kunden.

Die Mitarbeiter von Merck übernehmen den Umgang mit Chemikalien vor Ort, die Wartungsarbeiten und Qualitätskontrollen innerhalb der Chemikalienprozesskette. Diese Prozesse können durch einen vollständige Palette an Chemikalien-Versorgungssystemen, Reinraum-Produkten und Entsorgungskonzepten von Merck unterstützt werden.

Praxair-Mitarbeiter kümmern sich um Prozessgase vor Ort, die notwendigen Wartungsarbeiten und Qualitätskontrollen innerhalb der Gasprozesskette. Praxair unterhält gegenwärtig 16 TGM-Operationen bei Halbleiterherstellern weltweit und mehr als zwei Dutzend Stickstoffanlagen vor Ort; das Unternehmen entwickelt und produziert eine komplette Linie moderner Geräte für den Umgang mit Gasen einschließlich Gaskabinette, Verteilungsboxen und Gasregler und übernimmt auch den Service dafür.

Merck erzielt 1998 einen Jahresumsatz von 8,1 Milliarden DM, verfügt weltweit über Niederlassungen in 60 Ländern und beschäftigt ca. 29.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über eine mehr als 300-jährige Erfahrung mit Chemikalien und Pharmazeutika und ist weltweit führend auf dem Gebiet der Herstellung von Chemikalien und Reagenzien.

Praxair ist der größte Anbieter für Spezial- und Industriegase in Nord- und Südamerika und eines der größten Unternehmen für Spezialgase weltweit mit einem Umsatz von USD 4,8 Milliarden im Jahr 1998. Produkte, Service und Technologie von Praxair finden Anwendung in den verschiedenartigsten Industriezweigen, darunter Raumfahrtindustrie, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, pharmazeutische Industrie, Elektronikindustrie, Stahlindustrie, chemische Industrie, Veredelungsindustrie, Metallherstellung, Wasseraufbereitung, Glasindustrie.

Anmerkung: Praxair und Merck KGaA sind auf der Semicon West 1999, Stand 5256 vertreten.

ots Originaltext: Merck KGaA
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