• 12.07.1999, 13:25:42
  • /
  • OTS0135

Lehrlingshotline seitens Euroteam in Wiener Zeitung ausgeschrieben und an Billigstbieterin vergeben

Wien (OTS) - "Auch wenn sich Prof. Van der Bellen zumindest einer
etwas vorsichtigeren und gewählteren Sprache bedient als seine
Politikerkollegen ist auch ihm das Studium des tatsächlichen
Sachverhaltes zu empfehlen. Als Hotline der Lehrlingsoffensive der
Bundesregierung wurde Anfang September 1997 aufgrund des großen
Andrangs der Betriebe kurzfristig die bereits verfügbare
Telefonnummer 0660/1996 zur Verfügung gestellt.

Diese Telefonnummer ist nach erfolgter Ausschreibung am 21.
September 1997 und folgender Vergabe an die unter 4 Bewerbern als
Billigstbieterin ermittelte TBK Salzburg überstellt worden. Das
Eröffnungsprotokoll übermitteln wir Ihnen gerne.

Ab dem Zeitpunkt der Übernahme der Ortstarifnummer 0660/1996 durch
die Lehrlingsoffensive der Bundesregierung wurde diese Nummer
ausschließlich für die Lehrlingsoffensive der Bundesregierung
verwendet und durch das Call Center in Salzburg betreut. Hier
erfolgte eine kurze Erstberatung sowie die Erfassung von Wünschen
nach Beratung von Lehrstellensuchenden oder Betrieben, die Lehrlinge
ausbilden wollten.

Diese Daten wurden der Euroteam übermittelt. Lehrstellen, die
gemeldet wurden, wurden an das AMS zur unmittelbaren Vermittlung
weitergeleitet. Interessierte Betriebe wurden in der Folge im Rahmen
von Betriebsbesuchen bei Aufnahme oder Erweiterung einer
Lehrausbildung beraten.

Rund 3500 Personen haben sich im Wege der Hotline gemeldet, davon
etwa 50% Unternehmen und 50% Lehrstellensuchende.

16000 Betriebe wurden aktiv telefonisch kontaktiert mit dem Ziel
einer Terminvereinbarung für die Beratung durch die
Lehrstellenberater.

1600 Betriebe wurden österreichweit persönlich besucht.

2400 Lehrstellen von diesen Betrieben angeboten.

Die Kosten der Durchführung der Hotline wurden im Zuge der
allgemeinen Marketing- und Aquisitionsaktivitäten durch Sozial- und
Wirtschaftsministerium getragen.

Die gesamte Projektkoordination der Lehrlingsoffensive bezahlte
das Bundeskanzleramt - wie bereits bekannt war dieser Vertrag mit
rund 2,6 Mio Schilling über einen Gesamtzeitraum von zwei Jahren
dotiert.

Die Personal- und Sachkosten jener Berater, die jene 1600 Betriebe
vor Ort besucht und beraten haben wurden durch das AMS als 1:1
Kostenersatz übernommen.

Die Fakten und auch die Ergebnisse (siehe auch OTS 073) liegen
klar am Tisch. Man muß letztlich nur den Willen haben auch diese
Fakten zu sehen.

Das gilt auch für die apostrophierten EU-Förderungen, die Euroteam
erhalten hat. Alle diese EU-Förderungen wurden europaweit
ausgeschrieben. Jedes dieser Projekte benötigte zumindest zwei
weitere internationale Partner - darunter Universitäten,
Wirtschaftskammern und Regionalverbände. Sämtliche Projekte mußten
sowohl in allen Mitgliedstaaten als auch auf europäischer Ebene
genehmigt werden - Einflußnahme ausgeschlossen.

Euroteam hat bei EU-Projekten insgesamt 7 Millionen Schilling
weniger ausgegeben als bewilligt und daher eine sehr sparsame
Gebarung.

Gleichzeitig mußten seitens Euroteam 3 Millionen Schilling aus
privaten Mitteln an Kofinanzierung zur Durchführung dieser Projekte
aufgebracht werden.

"Die gesamte Euroteam-Verfolgungsjagd der Grünen läuft darauf
hinaus engagierte Privatunternehmen davon abzuhalten sich in Zukunft
unter Einsatz privater Mittel für gemeinnützige Aufgaben zur
Verfügung zu stellen. Bedauerlich, daß sich jetzt auch jemand, wie
Prof. Van der Bellen, der früher einmal Garant für Seriosität war,
für so etwas hergibt - aber die Politik frißt offensichtlich auch bei
den Grünen ihre Kinder" schloß Stuhlpfarrer

Rückfragehinweis: Lukas Stuhlpfarrer,
LL.M Vorstand Euroteam AG
Tel.: (01) 214 15 17

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF/OTS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel