Lehrlingshotline seitens Euroteam in Wiener Zeitung ausgeschrieben und an Billigstbieterin vergeben

Wien (OTS) - "Auch wenn sich Prof. Van der Bellen zumindest einer etwas vorsichtigeren und gewählteren Sprache bedient als seine Politikerkollegen ist auch ihm das Studium des tatsächlichen Sachverhaltes zu empfehlen. Als Hotline der Lehrlingsoffensive der Bundesregierung wurde Anfang September 1997 aufgrund des großen Andrangs der Betriebe kurzfristig die bereits verfügbare Telefonnummer 0660/1996 zur Verfügung gestellt.

Diese Telefonnummer ist nach erfolgter Ausschreibung am 21. September 1997 und folgender Vergabe an die unter 4 Bewerbern als Billigstbieterin ermittelte TBK Salzburg überstellt worden. Das Eröffnungsprotokoll übermitteln wir Ihnen gerne.

Ab dem Zeitpunkt der Übernahme der Ortstarifnummer 0660/1996 durch die Lehrlingsoffensive der Bundesregierung wurde diese Nummer ausschließlich für die Lehrlingsoffensive der Bundesregierung verwendet und durch das Call Center in Salzburg betreut. Hier erfolgte eine kurze Erstberatung sowie die Erfassung von Wünschen nach Beratung von Lehrstellensuchenden oder Betrieben, die Lehrlinge ausbilden wollten.

Diese Daten wurden der Euroteam übermittelt. Lehrstellen, die gemeldet wurden, wurden an das AMS zur unmittelbaren Vermittlung weitergeleitet. Interessierte Betriebe wurden in der Folge im Rahmen von Betriebsbesuchen bei Aufnahme oder Erweiterung einer Lehrausbildung beraten.

Rund 3500 Personen haben sich im Wege der Hotline gemeldet, davon etwa 50% Unternehmen und 50% Lehrstellensuchende.

16000 Betriebe wurden aktiv telefonisch kontaktiert mit dem Ziel einer Terminvereinbarung für die Beratung durch die Lehrstellenberater.

1600 Betriebe wurden österreichweit persönlich besucht.

2400 Lehrstellen von diesen Betrieben angeboten.

Die Kosten der Durchführung der Hotline wurden im Zuge der allgemeinen Marketing- und Aquisitionsaktivitäten durch Sozial- und Wirtschaftsministerium getragen.

Die gesamte Projektkoordination der Lehrlingsoffensive bezahlte das Bundeskanzleramt - wie bereits bekannt war dieser Vertrag mit rund 2,6 Mio Schilling über einen Gesamtzeitraum von zwei Jahren dotiert.

Die Personal- und Sachkosten jener Berater, die jene 1600 Betriebe vor Ort besucht und beraten haben wurden durch das AMS als 1:1 Kostenersatz übernommen.

Die Fakten und auch die Ergebnisse (siehe auch OTS 073) liegen klar am Tisch. Man muß letztlich nur den Willen haben auch diese Fakten zu sehen.

Das gilt auch für die apostrophierten EU-Förderungen, die Euroteam erhalten hat. Alle diese EU-Förderungen wurden europaweit ausgeschrieben. Jedes dieser Projekte benötigte zumindest zwei weitere internationale Partner - darunter Universitäten, Wirtschaftskammern und Regionalverbände. Sämtliche Projekte mußten sowohl in allen Mitgliedstaaten als auch auf europäischer Ebene genehmigt werden - Einflußnahme ausgeschlossen.

Euroteam hat bei EU-Projekten insgesamt 7 Millionen Schilling weniger ausgegeben als bewilligt und daher eine sehr sparsame Gebarung.

Gleichzeitig mußten seitens Euroteam 3 Millionen Schilling aus privaten Mitteln an Kofinanzierung zur Durchführung dieser Projekte aufgebracht werden.

"Die gesamte Euroteam-Verfolgungsjagd der Grünen läuft darauf hinaus engagierte Privatunternehmen davon abzuhalten sich in Zukunft unter Einsatz privater Mittel für gemeinnützige Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Bedauerlich, daß sich jetzt auch jemand, wie Prof. Van der Bellen, der früher einmal Garant für Seriosität war, für so etwas hergibt - aber die Politik frißt offensichtlich auch bei den Grünen ihre Kinder" schloß Stuhlpfarrer

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Rückfragen & Kontakt:

Lukas Stuhlpfarrer,
LL.M Vorstand Euroteam AG
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