Reformfreudige Landesverwaltung in Salzburg

Schausberger: Durch Aufgabenreform 220 Diesntposten eingespart – Jährlicher Nutzen 130 Millionen Schilling

Salzburg (OTS) - 130 Millionen Schilling jährlicher Nutzen,
1.800 Verbesserungsvorschläge und ein
zehnprozentiges Einsparungpotential beim Personal. Dies sind die Eckdaten einer Bilanz, die Landeshauptmann Dr.
Franz Schausberger nach einem ihm vorgelegten Bericht gezogen hat. Wie erinnerlich, hat das Land Salzburg als
erste öffentliche Verwaltung Österreichs 1991 eine durch einen externen Berater begleitete, aber aus dem Amt
heraus organisierte Aufgabenreform gestartet und dabei alle Aufgaben kritisch durchleuchtet. Ergebnis der
Vorschläge der Landesbediensteten: rund 1.800 Verbesserungsvorschläge.

Umgerechnet auf den Personalstand ergab sich damit ein Einsparungspotential von zehn Prozent in der
Hoheitsverwaltung. Der jährliche Nutzen aus der umgesetzten Aufgabenreform beträgt, wie aus dem Bericht
Schausbergers hervorgeht, 130 Millionen Schilling. Das bei diesem bundesweit beispielhaften Pilotprojekt
erworbene Know-how wurde an andere Verwaltungen verkauft. Das Land Oberösterreich und die Stadt Salzburg
sind z.B. nach den Strukturvorgaben des Landesprojektes vorgegangen.

Bis zum heutigen Tag konnten 220 Dienstposten eingespart werden. Dies entspricht einem jährlichen Nutzen von
rund 130 Millionen Schilling. Erreicht wurde dies durch Umschichtungen für neue Aufgaben, vor allem aber durch
nicht nachbesetzte Stellen nach Pensionierungen. Weitere Einsparungen von wiederum zehn Prozent des
Personalstandes ergaben sich durch eine jährliche Reduktion des Personalstandes um 2,5 Prozent von 1996 bis Ende
1999. Diese bedeutenden Kostensenkungen in Verbindung mit der dauernden Umsetzung des
Modernisierungsprojektes der Landesverwaltung "Landesdienst 2000" brachten Salzburg nach Meinung
Schausbergers die österreichweite Spitzenstellung bei Verwaltungsorganisation.

Nur mit permanenten Verbesserungen bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung der Dienstleistungen für die
Bürgerinnen und Bürger werde das Land Salzburg als "Unternehmen" konkurrenzfähig bleiben und seine
Spitzenposition unter den Bundesländern behalten, ist der Salzburger Landeshauptmann überzeugt.

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