- 08.07.1999, 10:43:34
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- OTS0091
A 21: Brücken werden verbreitert und erhalten Lärmschutzwände
Weitere Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen
St.Pölten (NLK) - Auf der A 21 beginnen im Herbst definitiv die
Arbeiten für die Errichtung von Lärmschutzwänden auf Brücken im
Bereich der Anschlußstellen Brunn am Gebirge und Gießhübl. Konkret
handelt es sich dabei um die rund 55 Meter lange Brücke über die
Schillerstraße und die rund 50 Meter lange Brücke über die
Gattringerstraße. Bevor jedoch die rund 4 Meter hohen und technisch
aufwendigen Lärmschutzwände auf den Brücken errichtet werden können,
ist eine Verbreiterung der beiden Übergänge notwendig. Die Arbeiten
wurden kürzlich von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vergeben. Kosten:
rund 20 Millionen Schilling.
Besonders aufwendig sind die Arbeiten beim Übergang über die
Gattringerstraße, dessen Tragwerk nicht nur verbreitert, sondern auch
erneuert werden muß, um den Anforderungen des Verkehrs, insbesondere
des Schwerverkehrs, gerecht zu werden. Heuer werden zunächst die
Arbeiten in Fahrtrichtung Wien durchgeführt, im nächsten Jahr kommt
dann der Abschnitt in Fahrtrichtung St.Pölten dran. Für die Dauer der
Bauarbeiten wird ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet.
Die Lärmschutzmaßnahmen in diesem Bereich der Wiener
Außenringautobahn sind Teil eines bereits seit mehreren Jahren
laufenden Ausbauprogrammes auf der A 21 im Abschnitt Brunn am
Gebirge, Gießhübl und Perchtoldsdorf. Über 80 Millionen Schilling
wurden bisher in Lärmschutzmaßnahmen investiert, heuer kommen weitere
30 Millionen Schilling dazu. Notwendig sind diese Maßnahmen aufgrund
des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der A 21, aber auch
wegen der starken Siedlungstätigkeit im Nahbereich der Autobahn.
Weitere Lärmschutzmaßnahmen sind in den Bereichen Sparbach-Süd und
Weissenbach vorgesehen, wo Messungen und Untersuchungen zeigten, daß
die Werte im und über dem Grenzbereich liegen. Die immer wieder
geforderte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h bringt laut NÖ
Straßendienst jedoch kaum eine Verbesserung, weil jene Lkw, die den
meisten Lärm verursachen, von dieser Geschwindigkeitsreduktion nicht
betroffen sind.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2163
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