• 05.07.1999, 11:14:12
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  • OTS0074

Mistelbach soll lebenswerter werden

Konzept für Imageverbesserung bindet alle Bereiche ein

St.Pölten (NLK) - Mistelbach soll noch lebenswerter werden: Ein
neues Landentwicklungs-Konzept bindet alle wesentlichen Bereiche ein.
Insgesamt soll Mistelbach mit Hilfe eines neuen Gesundheits- und
Ökologiebewußtseins zu einem neuen Image gelangen.

"Mistelbach soll vor allem Kommunikationsmittelpunkt für die
ländliche Entwicklung und eine Stadt der Gesundheit sowie der
florierenden Wirtschaft werden", faßt Bürgermeister Ing. Christian
Resch die Ziele zusammen. Mistelbach umfasse ein Fläche von rund
13.000 Hektar und habe etwa 11.000 Einwohner. Arbeitsplätze finde man
vor allem in der Landwirtschaft, die Arbeitslosenquote liege mit 14
Prozent weit über dem Bundes-Durchschnitt. Mit Hilfe der
Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung (ALM) würden regionale
Gemeinschaften unterstützt und Projekte umgesetzt, sodaß die
Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gesichert werden könnten. Resch:
"Die Arbeitsschwerpunkte umfassen beispielsweise Vermarktungs- und
Veredelungsstrategien für die Bauern, die Landschaftsgestaltung in
den Katastralgemeinden und auch die Bewußtseinsbildung." In die
landwirtschaftlichen Aktivitäten seien außerdem die
Landwirtschaftliche Fachschule und die Innovationsgesellschaft Agrar
Plus eingebunden. Wichtigste Projekte, die bereits realisiert wurden,
sind unter anderem zahlreiche landschaftsgestalterische Maßnahmen in
den Katastralgemeinden, Beratungen für Flächen, die stillgelegt
werden sollen oder die Pflege von wertvollen Flächen. Für das
Veredelungs- und Vermarktungszentrum bildeten sich bereits die vier
Teilgruppen Fleischverarbeitung und Obstverarbeitung, Verkaufsladen
und Präsentation. Im Herbst soll mit dem Bau in der
Landwirtschaftlichen Fachschule begonnen werden. "Auch auf die
Bewußtseinsbildung müssen wir setzen. Die Kluft zwischen Landwirten
und Naherholern soll auf diese Weise geschlossen werden", erläutert
Resch. Gemeinsam mit der Stadterneuerung solle ein Ökogürtel rund um
Mistelbach entstehen, sozusagen ein Puffer zwischen der Stadt und den
agrarischen Flächen. Auch die Kellergassen sollen gemeinsam mit
touristischen Angeboten wie Rad-, Reit- und Wanderwegen vermarktet
werden.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175

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