Mistelbach soll lebenswerter werden

Konzept für Imageverbesserung bindet alle Bereiche ein

St.Pölten (NLK) - Mistelbach soll noch lebenswerter werden: Ein neues Landentwicklungs-Konzept bindet alle wesentlichen Bereiche ein. Insgesamt soll Mistelbach mit Hilfe eines neuen Gesundheits- und Ökologiebewußtseins zu einem neuen Image gelangen.

"Mistelbach soll vor allem Kommunikationsmittelpunkt für die ländliche Entwicklung und eine Stadt der Gesundheit sowie der florierenden Wirtschaft werden", faßt Bürgermeister Ing. Christian Resch die Ziele zusammen. Mistelbach umfasse ein Fläche von rund 13.000 Hektar und habe etwa 11.000 Einwohner. Arbeitsplätze finde man vor allem in der Landwirtschaft, die Arbeitslosenquote liege mit 14 Prozent weit über dem Bundes-Durchschnitt. Mit Hilfe der Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung (ALM) würden regionale Gemeinschaften unterstützt und Projekte umgesetzt, sodaß die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gesichert werden könnten. Resch:
"Die Arbeitsschwerpunkte umfassen beispielsweise Vermarktungs- und Veredelungsstrategien für die Bauern, die Landschaftsgestaltung in den Katastralgemeinden und auch die Bewußtseinsbildung." In die landwirtschaftlichen Aktivitäten seien außerdem die Landwirtschaftliche Fachschule und die Innovationsgesellschaft Agrar Plus eingebunden. Wichtigste Projekte, die bereits realisiert wurden, sind unter anderem zahlreiche landschaftsgestalterische Maßnahmen in den Katastralgemeinden, Beratungen für Flächen, die stillgelegt werden sollen oder die Pflege von wertvollen Flächen. Für das Veredelungs- und Vermarktungszentrum bildeten sich bereits die vier Teilgruppen Fleischverarbeitung und Obstverarbeitung, Verkaufsladen und Präsentation. Im Herbst soll mit dem Bau in der Landwirtschaftlichen Fachschule begonnen werden. "Auch auf die Bewußtseinsbildung müssen wir setzen. Die Kluft zwischen Landwirten und Naherholern soll auf diese Weise geschlossen werden", erläutert Resch. Gemeinsam mit der Stadterneuerung solle ein Ökogürtel rund um Mistelbach entstehen, sozusagen ein Puffer zwischen der Stadt und den agrarischen Flächen. Auch die Kellergassen sollen gemeinsam mit touristischen Angeboten wie Rad-, Reit- und Wanderwegen vermarktet werden.

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