LASIK-Chirurgie: Patienten nicht verunsichern! Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm zu Vorwürfen von LASIK-Gegnern

Innsbruck (OTS) - Nach der Entscheidung der deutschen Kommission für Refraktive Laserchirurgie (KRL), die LASIK-Methode klinisch anzuerkennen, gehen die Wogen bei schlecht informierten LASIK-Gegnern wieder hoch. "Beispielsweise ist die Behauptung, daß die Kommission für LASIK-Operationen ab -10 Diptrien einen Riegel vorgeschoben habe, schlichtweg Unsinn", kritisierte Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm am Mittwoch. "Die Kommission empfiehlt für die klinische Erprobung sogar einen Einsatz bis -15 Dioptrien."

Weltweit sind bei jährlich mehr als 1,5 Millionen LASIK-Operationen je nach Lasertyp Korrekturen bis -20 Dioptrien möglich. Bis zu -10 Dioptrien ist die LASIK von der KRL bereits klinisch anerkannt, von -10 bis -15 Dioptrien befindet sie sich noch in der klinischen Erprobung. "Das heißt aber keinesfalls, daß die LASIK damit nur bis -10 Dioptrien eingesetzt werden darf, im Gegenteil gibt es von der KRL eine Empfehlung für die klinische Erprobung für Operationen bis -15 Dioptrien, die klinische Anerkennung ist in den nächsten Monaten zu erwarten", erklärte der Innsbrucker LASIK-Pionier Dr. Zirm.

Grundsätzlich hängt es von dem verwendeten Laser ab, wieviele Dioptrien mit der LASIK-Operation korrigiert werden können. "Wir operieren mit unserem Laser bis -15 Dioptrien, was auch der Empfehlung der Kommission für refraktive Laserchirurgie entspricht", betonte Zirm.

Hauptproblem in dieser Frage sei, daß selbsternannte LASIK-Gegner über eine Operation urteilten, die sie selbst nie durchgeführt haben. "Natürlich gibt es eine Lernkurve für den Chirurgen. Gerade bei der LASIK ist die Erfahrung nicht hoch genug einzuschätzen", erklärte Zirm, der in Innsbruck bereits über 3000 LASIK-Operationen durchgeführt hat.

Front der LASIK-Gegner bröckelt

Langsam beginnt aber auch die Front der deklarierten LASIK-Gegner zu bröckeln. "Selbst namhafte Kollegen an österreichischen Augenkliniken beginnen jetzt mit der LASIK-Methode zu operieren", so Zirm.

Mit kolportierten Komplikationsraten von bis zu 12 Prozent werden Patienten gezielt verunsichert. "Eine Methode mit einer so hohen Komplikationsrate würde niemals empfohlen, geschweige denn weltweit von führenden Augenklinken praktiziert werden", kommentierte Zirm.

"Tatsächlich liegt unsere Komplikationsrate bei 0,4 Prozent. Offensichtlich unterscheiden da manche Experten ohne LASIK-Praxis nicht zwischen Problemen und Komplikationen." Probleme wie etwa allergische Reaktionen der Bindehaut auf Augentropfen kann es immer geben, sie sind aber ohne Schwierigkeiten zu beherrschen. Selbst das Nicht-Erreichen der Idealwerte nach der Korrektur wird von manchen als Komplikation angeführt. "Wenn ein Patient, der einmal -14 Dioptrien hatte, nach der LASIK auf nur 1 Restdioptrie kommt, dann wird das wohl niemand als Komplikation bezeichnen", führte der Augenchirurg weiter aus.

Wichtig ist für Univ.-Prof. Zirm vor allem die umfassende Information der Patienten. "Wir würden niemals einen Patienten operieren, der mit seiner Brille oder seinen Kontaktlinsen vollkommen zufrieden ist. Das wäre schlicht unseriös." Mit Informationsabenden und ausführlichen persönlichen Gesprächen werden im Vorfeld Mißverständnisse oder Fehlinformationen ausgeräumt.

Die Reaktionen von LASIK-Gegnern auf die klinische Zulassung der LASIK-Methode durch die KRL sieht der Tiroler Zirm gelassen: "Ich halte das für einen Sturm im Wasserglas oder für das Rückzugsgefecht von Leuten, die mit neuen Methoden der Augenchirurgie offensichtlich wenig anfangen können. Ich glaube, daß der weltweit millionenfach erfolgreiche Einsatz der LASIK-Chirurgie früher oder später auch die letzten Skeptiker überzeugen wird."

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