• 27.06.1999, 08:00:00
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  • OTS0011

Cerwenka: Keine Nachteile für Lehrer, die sich bei Rettung und Feuerwehr engagieren

Geleistete Überstunden werden gestrichen

St. Pölten, (SPI) - LH Pröll hat den Landesbediensteten zugesagt, daß
sie im Falle von Einsätzen bei Freiwilliger Feuerwehr, Rotes Kreuz,
Arbeitersamariterbund, Zivilschutzverband, etc. keine
dienstrechtlichen und finanziellen Nachteile hätten. "Für die Lehrer
trifft dies nicht zu", weiß LAbg. Cerwenka. "Lehrer, die Überstunden
leisten und zu einem Einsatz müssen, verlieren diese Mehrleistungen,
obwohl sie unterrichtet haben. Die Mehrleistungen werden nämlich
einfach auf die entfallenden Stunden während des Einsatzes
aufgerechnet. Eine sicher nicht vertretbare Vorgangsweise",
kritisiert der Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Helmut
Cerwenka.****

"Wenn hier nicht LH Pröll als Präsident des Landesschulrates für
Niederösterreich den Pädagogen eine zufriedenstellende Lösung
anbieten kann, werden viele Weiterbildungen oder Kurse nicht mehr
wahrgenommen werden", befürchtet der SP-Mandatar. "Für freiwillige
Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit und damit der Gesellschaft
darf niemandem ein finanzieller Nachteil entstehen. Es darf auch
keine privilegierten Berufsgruppen geben, sondern die Grundforderung
sollte in allen Berufsbereichen umgesetzt werden. Im Bereich der
tausenden Lehrerinnen und Lehrer in Niederösterreich muß
Landesschulratspräsident Erwin Pröll endlich eine zufriedenstellende
Lösung anbieten", so Abg. Cerwenka abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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