• 21.06.1999, 13:43:54
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  • OTS0150

Auslandsaktivitäten der Vereinigten Bühnen Wien

Erfolgsbilanz der Wiener Bühnen

Wien (OTS) - "Den Vereinigten Bühnen Wien ist es in den letzten
Jahren gelungen, zum erfolgreichsten österreichischen Exporteur von
Theaterproduktionen zu werden. Damit sind die Vereinigten Bühnen Wien
der einzige Musicalproduzent im deutschsprachigen Raum, dem der
Export eigener Produktionen gelungen ist". Dies erklärte Intendant
Rudi Klausnitzer bei der heutigen Pressekonferenz, in der eine Bilanz
über die bisherigen Auslandsaktivitäten und ein Ausblick auf die
Schwerpunkte der kommenden Saison präsentiert wurden.

Neben den bisherigen Erfolgen von ELISABETH in Japan und Ungarn und
GREASE in Deutschland und der Schweiz steht in der Saison 1999/2000
eine weitere Ausweitung der Auslandsaktivitäten der Vereinigten
Bühnen Wien an:

In Stuttgart wird die Wiener Produktion TANZ DER VAMPIRE von Roman
Polanski mit ihrer Premiere Anfang April 2000 die Nachfolge von MISS
SAIGON antreten.

Mit Joop van den Ende wurde eine Kooperation in Sachen ELISABETH in
Holland vereinbart. Bei der Premiere am 21. November 1999 wird im
Circustheater in Scheveningen Pia Douwes, die 1992 bei der
Uraufführung in Wien als Elisabeth brillierte, wieder in die Rolle
der Kaiserin schlüpfen. Eine weitere ELISABETH-Produktion startet im
September 1999 in Karlstad / Schweden.

Die japanischen Produktionen, die seit 1996 kontinuierlich in
bestimmten Zeitblöcken vor immer ausverkauften Häusern gespielt
wurden und zu einer großen Elisabeth-Fankultur in Japan geführt
haben, werden in der kommenden Saison fortgesetzt. Zum ersten Mal
wird im Sommer 2000 die Toho Truppe ELISABETH im Imperial Theater
gegenüber dem Kaiserpalast in Tokyo spielen, und der japanische Star
Maki Ichiro wird von der Rolle des Todes in die Rolle der Kaiserin
wechseln.

Spielserien der in Wien gestarteten deutschsprachigen Version des
Broadway-Erfolges CHICAGO werden in Berlin im Theater des Westens und
in München im Deutschen Theater zu sehen sein. Unsere
Hauptdarstellerin der Velma Kelly, Anna Montanaro, die bei der
Londoner Produktion in die Fußstapfen von Ute Lemper trat, sowie
Frederike Haas, die Darstellerin der Roxie Hart, werden auch in
Berlin wieder um Gerechtigkeit kämpfen.

Mit HEDWIG AND THE ANGRY INCH wird erstmals auch eine
Off-Broadway-Produktion nicht in Wien, sondern in Köln, in
Kooperation mit den Bühnen Köln, Premiere haben. Die erste Aufführung
ist für September 1999 geplant.

"Dies bedeutet, daß wir nach bisher rund 2,5 Millionen Besuchern von
unseren Produktionen im Ausland, allein in der kommenden Saison mit
mehr als 1 Million zusätzlichen Besuchern rechnen können, die
Produktionen, die die Vereinigten Bühnen Wien kreiert oder
koproduziert haben, sehen werden."

Zu den wirtschaftlichen Aspekten dieser Auslandsaktivitäten erklärten
Intendant Klausnitzer und der kaufmännische Direktor der Vereinigten
Bühnen Wien, Franz Häußler, daß die Einnahmen im Vergleich zum
Gesamtbudget natürlich noch gering seien, aber immerhin bereits in
den letzten drei Jahren im Jahresdurchschnitt rund 7 Mio. Schilling
mit Auslandsverwertungen verdient werden konnten.

Diese Aktivitäten sollen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut
werden, wobei die Konzentration auf folgenden Bereichen liegen wird:

1.Entwicklung neuer Produktionen
auch für externe Auftraggeber

2.Lizenzierung der in Wien entstandenen Produktionen
3.Internationale Kooperationen und Rechteverwertungen
4.Veranstaltungs- und Entertainmentconsulting sowie
Infrastrukturbereitstellung im technischen, administrativen und
Vertriebsbereich

Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Erträge aus diesen Bereichen in den
nächsten 5 Jahren zumindest zu verdoppeln und damit die
Subventionskürzungen auszugleichen, die in den letzten Jahren erfolgt
sind.

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg bringt die Exporttätigkeit der
Vereinigten Bühnen Wien aber auch einen Image-Erfolg für Wien: Am
Ende der kommenden Saison werden es weltweit bereits 3,5 Mio.
Besucher gewesen sein, die die Produktionen der Wiener Bühnen im
Ausland gesehen haben und damit, zumindest indirekt, auch mit Wien in
Kontakt gekommen sind.

Wien ist neben seiner Position als Opern- und Operettenstadt damit
auch nach New York und London die aktivste Stadt im Bereich Musical.

Kulturstadtrat Dr. Petr Marboe:

"Kultur ist ein wesentlicher Faktor für die Wirkung einer Stadt
nach außen, für ihre Stellung im internationalen Wettbewerb der
Metropolen. Wien zählt derzeit sicherlich in vieler Hinsicht zu den
attraktivsten Städten Europas - dieser urbane "Stockerlplatz" muß
auch in Zukunft gesichert werden.

Einen wichtigen Beitrag dazu können die Vereinigten Bühnen Wien
leisten. Sie sind eines der Aushängeschilder des Wiener
Musiktheaters, über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus
bekannt als Synonym für den Stellenwert Wiens auch als Stadt des
Musicals.

Mit ELISABETH, TANZ DER VAMPIRE und anderen Produktionen - im
kommenden Herbst folgt MOZART! - ist es den Vereinigten Bühnen Wien
gelungen, sich in diesem Bereich zu profilieren, Eigenständiges zu
präsentieren und Wien als kreative Musicalstadt zu positionieren,
womit auch ein wesentlicher Beitrag zu einer ausgeglichenen
kulturellen "Handelsbilanz" geleistet wird."

Kulturstadtrat Dr. Peter Marboe

"Kultur ist ein wesentlicher Faktor für die Wirkung einer Stadt
nach außen, für ihre Stellung im internationalen Wettbewerb der
Metropolen. Wien zählt derzeit sicherlich in vieler Hinsicht zu den
attraktivsten Städten Europas - dieser urbane "Stockerlplatz" muß
auch in Zukunft gesichert werden.

Einen wichtigen Beitrag dazu können die Vereinigten Bühnen Wien
leisten. Sie sind eines der Aushängeschilder des Wiener
Musiktheaters, über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus
bekannt als Synonym für den Stellenwert Wiens auch als Stadt des
Musicals.

Mit ELISABETH, TANZ DER VAMPIRE und anderen Produktionen - im
kommenden Herbst folgt MOZART! - ist es den Vereinigten Bühnen Wien
gelungen, sich in diesem Bereich zu profilieren, Eigenständiges zu
präsentieren und Wien als kreative Musicalstadt zu positionieren,
womit auch ein wesentlicher Beitrag zu einer ausgeglichenen
kulturellen "Handelsbilanz" geleistet wird."

Rückfragehinweis: Vereinigte Bühnen Wien

Ulli Stepan
Tel. +43 1 58830-365

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