• 18.06.1999, 13:07:22
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  • OTS0214

Doppelte Preisauszeichnung: Ausnahmen für kleine Händler erreicht

Erich Lemler: Euro-Währungsangabengesetz wurden Giftzähne gezogen - wirtschaftsverträgliche Lösung ausverhandelt

pwk - Im Nationalrat wurde nun das Euro-Währungsangabengesetz
beschlossen. Angesichts des beinharten Wettbewerbs in allen
Handelssparten hält der Obmann der Bundessektion Handel, Erich
Lemler, dieses Gesetz zwar grundsätzlich weiterhin für unnötig, weil
ohnedies viele Handelsbetriebe schon jetzt ihre Preise doppelt
auszeichnen. Allerdings sei es der Bundessektion Handel in
langwierigen Verhandlungen gelungen, dem geplanten Gesetz die
Giftzähne zu ziehen und größeren Schaden vom Handel abzuwenden. ****

Lemler: "Wir konnten in langen Gesprächen eine einigermaßen
flexible und wirtschaftsverträgliche Lösung ausverhandeln. Im
Vergleich mit freiwilligen Vereinbarungen zwischen
Konsumentenschützern und Arbeitgeberverbänden auf europäischer Ebene
ist das Gesetzesvorhaben in Österreich durch eine Ausnahmeregelung
vor allem für die vielen Kleinunternehmer im Handel sogar günstiger,
weil sie die doppelte Preisauszeichnung etwa durch
Umrechnungstabellen und Preislisten ersetzen können." Anders als auf
europäischer Ebene sei es auch gelungen, flexible Sonderregelungen
für den Buchhandel, den Katalogverkauf oder für Tankstellen zu
erreichen.
(Schluß) RH
Rückfragehinweis: Bundessektion Handel

Dr. Roman Seeliger
Tel: 50105/DW 3347

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