ÖBB starten Infrastrukturausbauten in Klagenfurt

ÖBB-Generaldirektor-Stellvertreter DI Helmut Hainitz präsentierte heute gemeinsam mit Stadtrat Kurt Peterle (Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt) die Infrastrukturausbauten der ÖBB in Klagenfurt. Im Zuge des zweigleisigen Ausbaues St. Veit an der Glan -Klagenfurt wurde Ende Mai der technisch anspruchsvollste Abschnitt in Angriff genommen. Für die Landeshauptstadt Klagenfurt ist es die verkehrstechnisch wichtigste Maßnahme, für Kärnten von großer Bedeutung: der Umbau des Bahnhofes Klagenfurt Ostbahnhof.****

Mit dem Umbau des Klagenfurter Ostbahnhofes setzen die ÖBB moderne verkehrstechnische Akzente, die maßgeblich zur Entflechtung des Verkehrs zwischen dem Klagenfurter Zentrum und dem Stadtteil St. Peter beitragen sowie den Komfort für die Reisenden am Ostbahnhof erheblich steigern.

Projektumfang
Auflassung der Eisenbahnkreuzung St. Peter Straße und Errichtung einer Unterführung St. Peter Straße
Errichtung eines provisorischen Personen- und Radtunnels
Bau eines Personentunnels
Errichtung eines Inselbahnsteiges mit Bahnsteigüberdachung Neuverlegung der Hauptgleise sowie Erneuerung der Weichenköpfe und Neuanpassung der Anschlußbahnen
Errichtung von Schallschutzwänden in einer Länge von 670 lfm

Projektkosten
Rund 197 Mio. Schilling

Bauzeit
1999 - 2000

Nutzen für Bahnfahrer, Verkehrsteilnehmer und Umwelt
Die verkehrstechnisch wohl wichtigste Maßnahme im Rahmen des Umbaues des Klagenfurter Ostbahnhofes ist die Auflassung der Eisenbahnkreuzung St. Peter Straße und die Errichtung einer Unterführung.
Die Beseitigung der Eisenbahnkreuzung und der Bau einer Unterführung erhöhen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf ein Maximum steigern die Pünktlichkeit und den Fahrkomfort für die Bahnreisenden senken die Kosten, weil der Betrieb und die Unterhaltung des Bahnüberganges entfallen
vermindern die Umweltbelastung durch Abgase, weil künftig die Kraftfahrzeuge nicht mehr vor der Eisenbahnkreuzung warten müssen bringen den AutofahrerInnen viele Vorteile, weil lange Wartezeiten in Verkehrsstaus künftig entfallen und eine schnelle und sichere Verkehrsverbindung zwischen dem Klagenfurter Zentrum und dem Stadtteil St. Peter gewährleistet ist.

Nutzen für Stadt und Leute
Rund 197 Millionen Schilling investieren die ÖBB in den Umbau des Ostbahnhofes. Die Stadt Klagenfurt trägt die Kosten für die Unterführung St. Peter Straße (rund 30 Mio Schilling) zur Hälfte. Kosten, die sich für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter überaus bezahlt machen.
Das ÖBB-Infrastrukturprojekt
garantiert den ÖBB-KundInnen noch mehr Sicherheit, weil ein neuer Personentunnel für einen schienenfreien Zugang zu den Bahnsteigen sorgt
bringt den Bahnreisenden noch mehr Komfort, weil ein Inselbahnsteig mit Bahnsteigüberdachung errichtet wird
macht das Erscheinungsbild des Bahnhofes moderner und attraktiver erhöht die Lebensqualität für alle AnrainerInnen, weil umweltfreundlich angelegte Schallschutzwände ihre unmittelbare Lebenswelt deutlich verbessern
trägt zur Entflechtung des städtischen Verkehrs bei und bringt den AutofahrerInnen eine schnelle und sichere Verkehrsverbindung zwischen dem Klagenfurter Zentrum und dem Stadtteil St. Peter.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Osttirol und Kärnten
Evelin Schorn
Telefon: +43 4242 2020 3131
Fax: +43 4242 2020 3139ÖBB Kommunikation
Presse
Mag. Michael H. Hlava
Fax: +43 1 5800 25009ÖBB-Kommunikation

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/01