10 Jahre neues Landeskrankenhaus Tulln

Eine Viertelmillion Patienten behandelt

St.Pölten (NLK) - 250.000 Patienten wurden stationär und ambulant behandelt, seit im Juni 1989 der Neubau des NÖ Landeskrankenhauses Tulln durch den damaligen Bundespräsidenten Kurt Waldheim und Landeshauptmann Siegfried Ludwig eröffnet wurde. Am Samstag, 26. Juni, wird das 10-Jahr-Jubiläum mit einem "Tag der offenen Tür" und einem Festakt, zu dem sich auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll angekündigt hat, gefeiert. Dabei kann das Landeskrankenhaus eine beeindruckende Bilanz ziehen.

Die stationären Aufenthalte haben sich in den letzten 10 Jahren von etwa 7.800 auf 11.000 pro Jahr erhöht, bei den ambulanten Fällen gab es sogar eine Verdoppelung von 11.000 auf 22.000 Patienten. Die durchschnittliche Verweildauer pro Krankenhausaufenthalt sank gleichzeitig von 9 auf 5,5 Tage. Damit liegt das Landeskrankenhaus Tulln in Niederösterreich an der Spitze. Besonders erfreulich: Rund 7.000 Erdenbürger haben im "neuen" Landeskrankenhaus Tulln das Licht der Welt erblickt. Die Leistungen schlagen sich natürlich auch auf der Ausgabenseite nieder. Zur Finanzierung des Spitalbetriebes mußten in den vergangenen 10 Jahren mehr als 2,8 Milliarden Schilling aufgewendet werden, damit stellt das Krankenhaus einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für Stadt, Bezirk und Land dar. Mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es überdies einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region.

Besonders hervorzuheben sind die Bestrebungen im Qualitätsmanagement: Als erstes Spital Europas hat das Landeskrankenhaus Tulln 1996 ein zertifiziertes Umweltmanagement-System nach ISO 14001 eingeführt und damit national und international Aufmerksamkeit gefunden. Entsprechend dem Projektslogan "Wir sorgen für Mensch und Umwelt" wird der Umweltschutz als wesentliches Unternehmensziel beachtet. Dabei hat sich gezeigt, daß betrieblicher Umweltschutz auch Kosten in Millionenhöhe sparen kann.

Im Zuge des Umweltmanagementsystems wurde das Projekt "Sanfte Mobilität" mit dem Ziel gestartet, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren und den CO2-Ausstoß zu verringern. Das Landeskrankenhaus Tulln ist einer von vier Pilotbetrieben in Österreich, welche an dieser durch Umweltministerium und Wirtschaftskammer geförderten Aktion teilnehmen. Seit März 1999 läuft außerdem das Projekt "Bio in der Großküche", bei dem auf die Dauer eines Jahres der Einsatz von Lebensmitteln aus biologischer Erzeugung in Zusammenarbeit mit der NÖ Umweltberatung und dem Ernteverband in der Krankenhausküche getestet wird.

Weitere Auszeichnungen zeugen von außerordentlichen Aktivitäten des Landeskrankenhauses Tulln: Im Jahr 1996 erhielt das Krankenhaus den ÖKO Audit-Preis durch den Umweltminister, 1997 wurde es mit dem zweiten Preis im NÖ Umweltwettbewerb ausgezeichnet. Im selben Jahr konnte das Krankenhaus den Sieg im Wettbewerb "Taten statt Worte" in der Kategorie Großbetriebe als familienfreundlichster Betrieb Niederösterreichs erringen. Familienfreundliche Arbeitszeiten sowie die seit vielen Jahren bestehende Kinderbetreuungseinrichtung waren ausschlaggebende Gründe für die Zuerkennung des ersten Preises. Im Jahr 1998 schließlich erhielt die geburtshilfliche Abteilung die UNICEF-Auszeichnung zum "Stillfreundlichen Krankenhaus".

Entscheidend ist natürlich, wie die Leistungen von den Patienten angenommen werden. Die ständig durchgeführten Patientenbefragungen stellen dem Landeskrankenhaus ein "Vorzugszeugnis" aus: Mehr als 96 Prozent der Befragten zeigen sich mit der ärztlichen und pflegerischen Betreuung sehr zufrieden, ähnlich positiv werden die Qualität des Essens und die Krankenzimmer beurteilt.

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