AK Tumpel: Doppelte Preisauszeichnung durchgesetzt

AK kündigt laufende Preisbeobachtungen an

Linz (OTS) – Gut, daß in Österreich die doppelte Preisauszeichnung kommt – schlecht, daß sie nicht lückenlos sein wird, kommentiert AK Präsident Herbert Tumpel, heute, Freitag, auf der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer in Linz das vom Parlament beschlossene Euro-Preisauszeichnungs-Gesetz. Tumpel will faire Verhältnisse für die Konsumenten, ein Preisschub muß vermieden werden. Daher wird die AK auch künftig ihre Preiserhebungen durchführen und den Handel beobachten, damit bei der Währungsumstellung keine vorgezogenen oder heimlichen Preiserhöhungen vorgenommen werden. ****

Die AK hat 1996 den Schutz der Konsumenten bei der Euro-Umstellung verlangt und durchgesetzt. Wir wollen faire Verhältnisse. Dazu gehört auch, daß die Konsumenten informiert sind und sich leicht einen Überblick über die Preisentwicklung verschaffen können, erklärt AK-Präsident Herbert Tumpel. Allerdings seien ihm die Ausnahmen zu weitreichend.
Im Euro-Währungsabgabengesetz (EWAG) sind Aunahmeregelungen für Handelsbetriebe unter fünf Vollzeit-Mitarbeiter vorgesehen.
Derzeit sind im Handel bei 75 Prozent der Betriebe weniger als
fünf Mitarbeiter beschäftigt. Also wird die künftige Doppelpreisangabepflicht nur von den Großbetrieben verpflichtend und umfassend durchgeführt werden müssen.

Die AK kündigt daher laufende Preisbeobachtungen an. Nur wenn die Preise über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, wird der Handel keine Preiserhöhungen wagen. Bei ihren Erhebungen wird die AK auf versteckte Preiserhöhungen oder veränderte Packunggrößen achten, verspricht Tumpel: Die Konsumenten brauchen Sicherheit,
ein Preisschub muß verhindert werden.

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