Scientology: ORF Film "Verschwunden in Happy Valley" glänzt mit Lügen

"Märchenstunde der Extraklasse"

Wien (OTS) - Als "Märchenstunde der Extraklasse" bezeichnete heute Scienotology-Sprecher Andreas Böck den gestern ausgestrahlten Film "Verschwunden in Happy Valley?". Der Film manipuliere in "Boulevard-Stil" und ist in sich auf der Lüge aufgebaut, daß eine deutsche Scientologin in den USA vermißt werden würde (was im Film selbst auch widerlegt wurde).

So erzählte der Autor Peter Reichelt der Kronen Zeitung, daß der Film im ABC ausgestrahlt wurde und daraufhin der US-Senat eine Untersuchung anordnete. Der Kurier wiederum berichtete von einer Untersuchung der amerikanischen Staatsanwaltschaft. Diese Information ist falsch: Der Film wurde weder in ABC ausgestrahlt noch wurde jemals eine Untersuchung vom US-Senat angeordnet bzw. von einer Staatsanwaltschaft oder sonst irgendeiner anderen Stelle.

Alleine hier sollte klar sein, daß diese Dokumentation jeglicher Grundlage entbehrt. Es wäre kaum vorstellbar, daß die Regierung der USA oder Dänemarks (wo sich die angeblichen "Straflager" befinden sollen) solche Zustände billigen würden.

"Am Samstag den 8 April 1998, haben die deutschen Journalisten Peter Reichelt und Ina Brockmann eine Pressemitteilung über das Microsoft News Internet veröffentlicht, in dem Sie in Bezug auf den hohen Vertreter von Scientology, Ken Hoden, die falsche Beschuldigung ausgesprochen haben, daß dieser Gefangen genommen wurde und wegen Erpressung belangt wurde", sagte der ehemalige Polizist und jetzige Privatdetektiv, Jack Shadduck, in einer Eidesstattlichen Erklärung, die der Kirche vorliegt. Shadduck wurde von Peter Reichelt und Ina Brockmann engagiert, sie bei den Dreharbeiten zu begleiten. Er ist also jemand, der bei den Geschehnis direkt anwesend war.

Weiters veröffentlichte Peter Reichelt die unwahre und absurde Anschuldigung, daß sie von Herrn Ken Hoden mit einem Gewehr bedroht wurden. Reichelt im Zuge der Promotion zu dem Film: "Wir befanden uns teilweise in Lebensgefahr". Shadduck dazu in der Eidesstattlichen Erklärung: "Zu keiner Zeit hatte irgend jemand ein Gewehr oder durch den Gebrauch einer Waffe jemanden Auf- bzw. Festgehalten".

In einer weiteren schriftlichen Erklärung, die der Kirche vorliegt, sagte das Unternehmen "Landells Aviation", bei dem Peter Reichelt (welcher sich bei der Firma als "Peter Alexander" vorstellte) und Ina Brockmann einen Hubschrauber mit Piloten gemietet hatte: "Aus der Luft und der Distanz zu der Ranch konnte ich keinerlei Anormalitäten feststellen. Es gab einen normalen Zaun und normale Gebäude, wie sie auf jeder Ranch zu finden sind".

Der bekannte Schauspieler und "humanitäre Engel", Dietmar Schönherr, machte ebenfalls die zweifelhafte Bekanntschaft mit Herrn Peter Reichelt, da sie beide in der Stiftung "Hilfe zur Selbsthilfe" aktiv waren, welche in dem ärmsten Ländern der Welt Entwicklungshilfe leistete. Schönherr in einem Brief betreffend Reichelt: "Dieser Herr Peter A. Reichelt reagierte weder auf meine bitten oder Anregungen noch auf Anordnungen des Vereinsvorsitzenden. Von allen Seiten vor Herrn Reichelt gewarnt, von Freund und Feind, aber auch von Fernsehanstalten, wo er längst Hausverbot hatte..." und "Ich finde es eine große Unverfrorenheit, wenn Herr Reichelt, der jetzt den Verein präsentiert, mir vorwirft, ich hätte ihn bzw. den Verein geschädigt. Ich spreche Herrn Reichelt jegliche Qualifikation, geistig und moralisch, ab, eine solche Beurteilung von sich zu geben. Ich behaupte, daß es Herrn Reichelt nicht um Hilfestellung in Nicaragua ging, sondern nur um Geld und Selbstdarstellung".

Zu behaupten, daß die US-Regierung in den Vereinigten Staaten Straflager von Scientology duldet grenzt an Größenwahnsinn. Im Gegenteil, die US-Regierung hat in den letzen Jahren wiederholt darauf hingewiesen, daß die Kirche in Europa mit einer Kampagne konfrontiert und Diskriminierung ausgesetzt ist. Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte eine Kommission der USA einen Bericht, in dem die USA aufgefordert wurde, auf Frankreich, Belgien, Deutschland und ÖSTERREICH einzuwirken, um "neue Gruppen und religiöse Minderheiten" nicht länger zu behindern (siehe APA-Meldung APA559 vom 15. April).

"Wir wurden vom ORF weder zu einer Stellungnahme eingeladen noch wurden eine Anstrengung unternommen, die wüsten Anschuldigungen in irgendeiner Art und Weise mit uns zu überprüfen. Ich bin gespannt, ob der ORF nun auch bereit ist, diese Tatsachen seinen Zuschauern nicht vorzuenthalten", schloß Böck.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Scientology Kirche Österreich
Te. 0676 305 42 91

Andrea Böck

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KSC/OTS