Verkauf unter Einstandspreis jetzt untersagt: Hilfe für "Kleine"

Erich Lemler lobt Vorgehen gegen Preisschleuderei

pwk - "Das Verbot des Verkaufs unter dem Einstandspreis, welches das Parlament heute im Rahmen der Kartellrechts-Novelle beschließt, sollte vor allem den vielen Klein- und Mittelbetrieben im Handel helfen. Gerade diese Betriebe brauchen angesichts der fortschreitenden Konzentration im Handel klare und faire Rahmenbedingungen, um im Wettbewerb bestehen zu können." Erich Lemler, Obmann der Bundessektion Handel, begrüßte am Mittwoch die Novelle zum neuen Kartellrecht: Den Kleinen im Handel seien durch eine gezielte Schleuderpreis-Politik der Großen immer mehr Umsatz und damit Erträge weggenommen worden - was letztlich das "Aus" für viele Nahversorger bewirkt habe. Diese negative Entwicklung könne nun eingebremst werden. ****

Nach der Kartellgesetz-Novelle kann nun das Kartellgericht von sich aus tätig werden, wenn ihm ein offensichtlicher Marktmißbrauch bekannt wird. Lemler: "Das kann auch infolge einer anonymen Anzeige erfolgen. Das beschuldigte Unternehmen muß dann - Beweislastumkehr -den Vorwurf entkräften. Kann es dies nicht, so drohen Sanktionen." Die abschreckendste Wirkung für beschuldigte Firmen ortet Lemler vielmehr in der medialen Berichterstattung über das Kartellverfahren.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Hadmar Repa
Tel: 50105/DW 3339

Bundessektion Handel

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß