NÖ Brandschadenstatistik 1998:

1.513 Brände mit über 681 Millionen Schilling Schaden

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich waren im Vorjahr 1.513 Brandschadensfälle mit einer Schadenssumme von über 681 Millionen Schilling zu verzeichnen. Gegenüber 1997 ist damit sowohl die Zahl der Schadensfälle (plus 9 Prozent) als auch die Schadenssumme (um über 50 Millionen Schilling) gestiegen. Das geht aus einer Statistik der Landesstelle für Brandverhütung des Bundeslandes Niederösterreich hervor. Bei den Bränden im Vorjahr kamen auch 7 Personen ums Leben, 93 Menschen wurden verletzt.

Spitzenreiter bei den Schadensfällen ist nach wie vor der Bereich "Zivil", in dem Miet-, Einfamilien-, aber auch Gemeindehäuser enthalten sind. Dort wurden mehr als die Hälfte aller Schadensfälle (768) verzeichnet und ein Schaden von 188,7 Millionen Schilling verursacht. Die Landwirtschaft verzeichnete 363 Schadensfälle mit 150,4 Millionen Schilling, in den Bereichen Gewerbe und Industrie waren es 150 bzw. 98 Schadensfälle mit einer Gesamtsumme von 282,5 Millionen Schilling, was rund 41 Prozent der Gesamtschadenssumme entspricht. Zwar gibt es nach wie vor eine rückläufige Tendenz der Schadensfälle bei Gewerbe und Industrie, was vor allem auf vorbeugende Brandschutzmaßnahmen zurückzuführen ist. Wenn es aber brennt, ist der Schaden meist sehr hoch. Die häufigste Ursache für Brände waren Wärmegeräte, gefolgt von offenen Licht- und Feuerquellen sowie elektrischer Energie. Interessant auch die Zahl der Brandlegungen: Im Vorjahr gab es insgesamt 97, der Gesamtschaden betrug 77,2 Millionen Schilling.

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