ÖGJ: Betriebe nicht aus der Ausbildungs-Pflicht entlassen

Übernahme von Lehrlings-Lohnkosten keine sinnvolle Lösung

Wien (ÖGB). Die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) hält die gestern vom Kollegium der Kärntner Landesregierung beschlossene Übernahme der Lohnkosten für Lehrlinge im ersten Lehrjahr im Ausmaß von zwei Monatslöhnen für keine langfristige Problemlösung und für einen nicht sinnvollen Alleingang eines Bundeslandes.++++

"In den vergangenen zwei Jahren wurden bundesweit zahlreiche finanzielle Anreize für Ausbildungsbetriebe und einige Reduktionen der Schutzmaßnahmen geschaffen. 620 Millionen Schilling an Förderungen und Ersparnisse für die Betriebe von insgesamt etwa 1,6 Milliarden Schilling sind genug", so Albert Maringer, Vorsitzender der ÖGJ, und weiter: "Die Betriebe dürfen nicht aus ihrer Pflicht entlassen werden. Qualitativ hochwertige Ausbildung hat eben ihren Preis." Um die Situation am österreichischen Lehrstellenmarkt dauerhaft zu lösen sei - so die ÖGJ - eine langfristige Methode, wie ein Lastenausgleich zwischen
ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben notwendig.(zm)

ÖGB, 16. Juni 1999 Nr. 291

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