Einladung zur Podiumsdiskusison der GesundheitssprecherInnen im Nationalrat

Wien (OTS) - Einladung zur Podiumsdiskussion der GesundheitssprecherInnen im Nationalrat / Problembereiche der MTD-Gesundheitsberufe / Handlungsbedarf der PolitikerInnen gegeben

TERMIN: Dienstag, 15. Juni 1999, 19 Uhr
ORT: AKH Wien, Hörsaalzentrum, Ebene 7, Kursraum 9

DISKUSSIONSTEILNEHMER:

· Dr. Elisabeth Pittermann - SPÖ
· Dr. Günter Leiner - ÖVP
· Dr. Alois Pumberger - FPÖ
· Theresia Haidlmayr - Grüne
· Klara Motter - Liberales Forum

Diskussionsleitung: Elfriede Hufnagl, GF MTA-Verband

Der Dachverband der geh. med.-techn. Dienste (MTD) Österreich lädt zur Podiumsdiskussion mit den fünf GesundheitssprecherInnen der im Parlament vertretenen Parteien einladen.

Zur Diskussion stehen einige maßgebliche gesundheitspolitische Themen aus dem Bereich der MTD-Berufe, die seit Jahren auf eine politische Problemlösung warten.

Die bundesweit uneinheitlichen MTD-Ausbildungsbedingungen stellen einen dieser Problembereich dar. Die "Landesbürgerschaft" ist ausschlaggebend, ob eine MTD-Ausbildung möglich ist und ob Ausbildungskosten bis zu einer Höhe von öS 250.000,- zurückzuzahlen sind. Eine Gesetzesänderung, die die Finanzierung der Ausbildung bundesweit regelt, könnte diesen Konflikt einfach aus der Welt schaffen. PolitikerInnen aller Parteien sowie die Gesundheitsministerin sind offensichtlich nicht bereit, diese Diskriminierung zu beenden und der Willkür einzelner Bundesländer einen Riegel vorzuschieben

Die MTD-Ausbildung muß für die Studierenden kostenlos sein - genauso wie auch das Universitätsstudium unentgeltlich ist.

Es gibt keine Zahlen über die im Beruf stehenden MTD"s, sondern nur grobe Schätzungen. Eine gesundheitspolitische Planung zur gesicherten Versorgung der Bevölkerung mit MTD-Diensten ist daher nicht öglich. In einigen Bundesländern gibt es bereits gravierende Versorgungsmängel: Es gibt zB zu wenige Logopäden und Ergotherapeuten: die langen Wartezeiten auf einen Termin können insbesondere für Kinder gravierende Gesundheitsschäden nach sich ziehen; die sehr langen Wartezeiten bei gynäkologischen Krebsabstrichen könnten durch den vermehrten Einsatz von MTA verkürzt werden.

Der Dachverband der geh. MTD fordert daher seit langer Zeit die Führung einer MTD-Liste.

Auch dieVolksanwaltschaft unterstützt unsere Forderungen in ihrem jüngsten Bericht.

Eine parlamentarische Anfrage und deren Beantwortung schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Sie behandelt u.a. die oben angeführten Problembereiche.

Rückfraeghinweis: Elfriede Hufnagl,
Geschäftsführerin des MTA-Bundesverbandes
Tel. 01/817 88 27-0, E-Mail: mta@aon.at

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS