• 14.06.1999, 12:32:21
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  • OTS0399

Einladung zur Podiumsdiskusison der GesundheitssprecherInnen im Nationalrat=

Wien (OTS) - Einladung zur Podiumsdiskussion der
GesundheitssprecherInnen im Nationalrat / Problembereiche der
MTD-Gesundheitsberufe / Handlungsbedarf der PolitikerInnen gegeben

TERMIN: Dienstag, 15. Juni 1999, 19 Uhr
ORT: AKH Wien, Hörsaalzentrum, Ebene 7, Kursraum 9

DISKUSSIONSTEILNEHMER:

· Dr. Elisabeth Pittermann - SPÖ
· Dr. Günter Leiner - ÖVP
· Dr. Alois Pumberger - FPÖ
· Theresia Haidlmayr - Grüne
· Klara Motter - Liberales Forum

Diskussionsleitung: Elfriede Hufnagl, GF MTA-Verband

Der Dachverband der geh. med.-techn. Dienste (MTD) Österreich lädt
zur Podiumsdiskussion mit den fünf GesundheitssprecherInnen der im
Parlament vertretenen Parteien einladen.

Zur Diskussion stehen einige maßgebliche gesundheitspolitische Themen
aus dem Bereich der MTD-Berufe, die seit Jahren auf eine politische
Problemlösung warten.

Die bundesweit uneinheitlichen MTD-Ausbildungsbedingungen stellen
einen dieser Problembereich dar. Die "Landesbürgerschaft" ist
ausschlaggebend, ob eine MTD-Ausbildung möglich ist und ob
Ausbildungskosten bis zu einer Höhe von öS 250.000,- zurückzuzahlen
sind. Eine Gesetzesänderung, die die Finanzierung der Ausbildung
bundesweit regelt, könnte diesen Konflikt einfach aus der Welt
schaffen. PolitikerInnen aller Parteien sowie die
Gesundheitsministerin sind offensichtlich nicht bereit, diese
Diskriminierung zu beenden und der Willkür einzelner Bundesländer
einen Riegel vorzuschieben

Die MTD-Ausbildung muß für die Studierenden kostenlos sein - genauso
wie auch das Universitätsstudium unentgeltlich ist.

Es gibt keine Zahlen über die im Beruf stehenden MTD"s, sondern nur
grobe Schätzungen. Eine gesundheitspolitische Planung zur gesicherten
Versorgung der Bevölkerung mit MTD-Diensten ist daher nicht öglich.
In einigen Bundesländern gibt es bereits gravierende
Versorgungsmängel: Es gibt zB zu wenige Logopäden und
Ergotherapeuten: die langen Wartezeiten auf einen Termin können
insbesondere für Kinder gravierende Gesundheitsschäden nach sich
ziehen; die sehr langen Wartezeiten bei gynäkologischen
Krebsabstrichen könnten durch den vermehrten Einsatz von MTA verkürzt
werden.

Der Dachverband der geh. MTD fordert daher seit langer Zeit die
Führung einer MTD-Liste.

Auch dieVolksanwaltschaft unterstützt unsere Forderungen in ihrem
jüngsten Bericht.

Eine parlamentarische Anfrage und deren Beantwortung schicken wir
Ihnen auf Anfrage gerne zu. Sie behandelt u.a. die oben angeführten
Problembereiche.

Rückfraeghinweis: Elfriede Hufnagl,
Geschäftsführerin des MTA-Bundesverbandes
Tel. 01/817 88 27-0, E-Mail: [email protected]

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