Waldviertel-Enquete in Eggenburg

Pröll: Trotz Sorgen europäische Perspektive nicht übersehen

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich hat bei der gestrigen EU-Wahl demokratische Reife gezeigt wie kaum eine andere europäische Region und weist eine hohe Wahlbeteiligung auf, die weit über dem europäischen Schnitt liegt", stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zu Beginn der Enquete des Club Niederösterreich "Fitness-Programm für das Waldviertel" heute früh in Eggenburg fest. Dies biete Anlaß zu Optimismus für eine Region, die sich aufgrund der europäischen Entwicklung auf dem Weg vom Grenzland zu einer europäischen Top-Region befinde. "Wer hätte etwa vor 15 Jahren eine derartige Entwicklung für möglich gehalten?", meinte Pröll und dokumentierte die europäische Entwicklung auch mit den Erfahrungen einer kürzlich absolvierten Berlin-Reise. Dort wie hier werde Unglaubliches geleistet, dort wie hier gebe es auch Neider und Zweifler.

"Natürlich müssen wir auch auf die Sorgen und Ängste der Bevölkerung, etwa angesichts der bevorstehenden Ost-Erweiterung, eingehen. Aber wir wollen und können diese nicht aufhalten. Wir wollen aber das beste aus dieser Entwicklung machen", meinte der Landeshauptmann. Niederösterreich sei die europäische Region mit den größten Chancen und biete sich als idealer Standort für Investoren an: ein Land mit guter Infrastruktur und hoher Sicherheit, und direkt "vor der Türe" ein riesiger Zukunftsmarkt. "Mir sind trotz aller Ängste die heutigen Sorgen lieber als jene, die wir hatten, als das Waldviertel noch absolutes Grenzland war", betonte Pröll. Das Lobbying der letzten Zeit für das Grenzland habe sich ausgezahlt, das Fitness-Programm bringe innerhalb von fünf Jahren insgesamt drei Milliarden Schilling zusätzliche Mittel, wenn man die Landesfinanzierung und alle Fördertöpfe von EU und Bund zusammenrechnet. Damit werde die Erweiterung der EU besser vorbereitet. Mit Impulsprojekten - 12 sind schon beschlossen -gelinge es die Wirtschaftskraft zu stärken. Die wichtigste Ressource, wichtiger noch als das Geld, sei allerdings der Mensch. Hier im Waldviertel habe die Bevölkerung immer schon gezeigt, wie man an Aufgaben mit dem nötigen Optimismus herangeht, schloß der Landeshauptmann.

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