Zwischenbilanz der Rotkreuz-Hilfe - Schwerpunkte sind Österreich-Camp und Lieferung von Lebensmittelpaketen

Wien (OTS) - Neben der Leitung des Flüchtlingslagers im Österreich-Camp, in dem rund um die Uhr 50 Rotkreuz-Mitarbeiter im Einsatz sind, entsendet das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) 98.000 Lebensmittelpakete im Wert von 12,8 Mio. Schilling in das Krisengebiet. In Shkodra (Nordalbanien) unterstützt das ÖRK das Suppenküchenprogramm des regionalen Roten Kreuzes. Um die Blutversorgung aufrecht zu erhalten, wurden dem Roten Kreuz Mazedonien Blutbeutel und Transfusionsgeräte im Wert von über 500.000 Schilling zur Verfügung gestellt.

48.000 Lebensmittelpakete, sogenannte "Individual Food Parcels", sind nach Albanien geliefert worden, wo sie durch das Internationale Rote Kreuz verteilt werden. "Jedes Paket beinhaltet acht Kilo Mehl und 10 Kilo gemischte Nahrungsmittel. Damit ist das Überleben einer Person einen Monat lang gesichert", erklärt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. Weitere 50.000 Lebensmittelpakete des Österreichischen Roten Kreuzes im Wert von 6,3 Mio. Schilling werden vom Internationalen Roten Kreuz an die hilfsbedürftige Bevölkerung in Jugoslawien verteilt. Nach Mazedonien wurden bereits 9.300 Blutbeutel für Blutabnahmen, diverses Transfusionsmaterial und Laborartikel entsendet. "Das Mazedonische Rote Kreuz war mit der Bitte an uns herangetreten, Sie bei der Blutversorgung der Bevölkerung zu unterstützen", so Jany.

Für das Österreich-Camp wurden 15 LKWs im Wert von jeweils 300.000 Schilling mit Versorgungsgütern für die Flüchtlinge nach Albanien entsandt. Neben den rund 50 Rotkreuz-Helfern, die mit den Bereichen Logistik, Telekommunikation, Trinkwasseraufbereitung und Feldküche betraut sind, haben fünf Mitarbeiter des Jugendrotkreuzes gemeinsam mit kosovarischen Kollegen die pädagogische Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Camp übernommen. "Täglich unterrichten 34 kosovarische Lehrer die Kinder im Camp, um den versäumten Schulunterricht nachholen", berichtet Jany. Das Österreich-Camp wird nun aus dem öffentlichen Netz mit Strom versorgt. Das örtliche Energieversorgungs-Unternehmen, SESA, hat die Finanzierung des Stromverbrauches des Österreich-Camps zugesagt. Die Verkabelung und die Beleuchtungsmasten für die Wege und Plätze im Camp wurden von der EVN und Wienstrom gemeinsam zur Verfügung gestellt.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht weiterhin um Spenden auf das Konto von "Nachbar in Not - Kosovo: Österreicher helfen" PSK-Konto:
76 00 111.

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