Creditanstalt will Universale nun doch verkaufen

Teilung des Konzerns in Bau- und Immobilienbereich geplant

Wien (OTS) - . Die Creditanstalt wird ihre 83prozentige
Beteiligung am Baukonzern Universale nun doch verkaufen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Format in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Aussichtsreichster Kandidat ist dabei nach wie vor der Alpine-Baukonzern der Salzburger Industriellenfamilie Pappas. Der Deal soll in einer Sitzung am 23. Juni konkretisiert werden. "Jetzt ist wieder alles offen", zitiert Format einen Bank-Austria-Mann.

Entgegen der ursprünglichen Variante wird die Universale allerdings nicht en bloc den Besitzer wechseln, berichtet Format.

Demnach soll in den kommenden Wochen der wertvolle Liegenschafts- und Immobilenbesitz zur Gänze ausgegliedert werden. Die Universale besitzt derzeit rund 400 Hektar, davon allein 35 im Süden der SCS an der Wiener Stadtgrenze. Erst in weiterer Folge soll die deutlich abgespeckte Universale an die Alpine verkauft werden.

Im Anschluß an den Universale-Verkauf, so das Magazin, soll der ausgegliederte Liegenschaftsbesitz mit jenem der Bank-Austria-Konzerntochter Porr in einer neuen Immobilien-Development-Gesellschaft gebündelt werden. Format zitiert einen BA-Banker:"Das hat den Vorteil, daß wir alle Liegenschaften und Immobilien im Baubereich unter einem Dach haben." Und:"Dann können wir in aller Ruhe damit beginnen, Liegenschaften abzustoßen. Das ist weit sinnvoller, als sie auf einmal zu verschleudern."

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