Görg: IKEA Wien Nord – Plus für Wirtschaftsstandort Wien

Wien, (OTS) Bei einer Pressekonferenz von Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg gemeinsam mit dem Ikea-Österreich-Geschäftsführer Per Wendschlag, wurde am Donnerstag für die im August stattfindenden Eröffnung von Ikea Wien Nord die "idealtypische Zusammenarbeit der Stadt Wien mit einem
Unternehmen" herausgestrichen.

Wien habe sich in den letzten Jahren bemüht, den Wirtschaftsstandort als Investitionsstandort bei nationalen und internationalen Investoren zu verankern. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, als Stadt potentiellen Projektbetreibern
gegenüber möglichst flexibel und investorenfreundlich aufzutreten, so Vizebürgermeister Görg. Ikea Wien Nord sei ein Paradebeispiel dafür, wie reibungslos die Zusammenarbeit ablaufen kann -natürlich könne damit keine Garantie abgegeben werden, daß es immer "wie am Schnürchen funktioniert", so der Vizebürgermeister.

"Die Verfahrenslänge - also die magistratsinterne und -externe Abwicklung - hat insgesamt 6 Monate gedauert. Ich stehe nicht an, hier von einer exemplarischen Zusammenarbeit zwischen meinen Planungsabteilungen und dem Unternehmen zu sprechen," sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg. Damit wären die Sicherung von 230 Arbeitsplätzen und geschätzten rund 600 Mio. Schilling jährlichem Kaufkraftzufluß gewährleistet, so der Vizebürgermeister weiter. Ikea habe sich auch vorbildlich verhalten. Man habe die Interessen der anrainernden Bevölkerung von Anfang ernst genommen und für dementsprechende Maßnahmen wie z.B. Lärmschutz, Staubschutz und andere Schutzvorrichtungen, gesorgt, so der Vizebürgermeister. Auch die verkehrliche Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Anbindung an die B302 sei gewährleistet.

Wien Nord habe, laut einer Studie, die Vizebürgermeister Görg gemeinsam mit WKW-Präsident Nettig nächste Woche präsentieren wird, den stärksten Kaufkraftzuwachs verzeichnet. Die Möbelmeile versorge 1 Million Haushalte im Einzugsbereich, so Vizebürgermeister Görg abschließend.

Zwtl. Hintergrundinformation zum Projekt: IKEA-Wien-Nord

Im Bereich der Betriebsgebiete an der B 302 entstehen zur
Zeit nördlich der Breitenleer Straße ein neuer Standort des schwedischen Einrichtungshauses IKEA sowie ein neuer Baufachmarkt (OBI). Dabei handelt es sich um eine weitere Ausbaustufe des Betriebsbaugebietes, das sich bis zum Rautenweg erstreckt. Die "Möbelmeile” im Nordosten von Wien wird mit der Eröffnung von IKEA Wien Nord im August des Jahres um einen gewichtigen Einrichtungsspezialisten erweitert.

Folgende Unternehmen sind in dem Einzugsgebiet mit fast einer Million-Haushalte bereits angesiedelt: KIKA (WagramerStraße/Rautenweg), Michelfeit (Rautenweg), Ludwig (Johann Gebauer-Straße), MÖMA (Gewerbepark Stadlau). An der Wagramer Straße wird auch die Errichtung eines Möbel Lutz überlegt.

Seit Beginn der Projektsentwicklung konnte durch eine enge Kooperation zwischen IKEA und der Wiener Stadtplanung (Planungsabteilung (MA 21C) und Straßenbauabteilung (MA 28)) eine Straffung der Terminabläufe und eine rasche Durchführung der Vorarbeiten erreicht werden.

Aufgrund der erforderlichen Ausweisung eines Einkaufszentrums im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan wurde seitens der Wiener Stadtplanung die Durchführung einer Raumverträglichkeitsprüfung angeordnet, auf deren Grundlage im Jänner 1998 das magistratsinterne Verfahren zur Festsetzung eines Flächenwidmungs-und Bebauungsplanes durchgeführt und bereits im Juni 1998 durch einen Gemeinderatsbeschluß abgeschlossen werden konnte.

Mit der raschen Abwicklung aller behördlichen Verfahren fördert die Stadt Wien indirekt rund 230 Arbeitsplätze, die bei IKEA Nord entstehen. Gleichzeitig wird damit auch ein möglicher Kaufkraftabfluß bis zu 600 Mio. Schilling verhindert, so schätzt man jedenfalls den jährlichen Umsatz von IKEA Nord.

Durch zusätzliches Engagement der Firma IKEA ist es überdies gelungen, eine leistungsfähige Direktanbindung an die B 302 zu errichten, die ein problemloses Zu- und Abfahren sowie den Schutz der angrenzenden Wohnsiedlung am Zwerchäckerweg garantiert. Lärm-und Staubschutzmaßnahmen wurden mit den Anrainern abgesprochen und stellen weitere Schutzvorrichtungen dar, die vor allem in der derzeit stattfindenden Bauphase von großer Bedeutung sind.

Um auch die Erreichbarkeit des Einrichtungshauses mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern, ist überdies bereits die Verlegung einer Bushaltestelle der Linie 24A in der
Breitenleer Straße im Gang.

Die Stadt Wien beweist damit neuerlich die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wien: flexibles und unbürokratisches Handeln sowie enge Kooperationen mit Investoren ermöglichen die
Ansiedelung international florierender Unternehmen auf Wiener
Boden, einen Rückfluß von Kaufkraft aus dem Wiener Umland sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. (Schluß) lei

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