Pröll:Bürgernähe und starke Regionen - wichtig für zukünftiges Europa

Europa-Forum Wachau auf Stift Göttweig

Niederösterreich, 5.6.99 (NÖI) - Europa hat nur dann Chancen, wenn es bürgernah ist und starke Regionen dieses Europa zusammenhalten, erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anläßlich des "5. Europa-Forum Wachau" auf Stift Göttweig zum Thema: "Europa 2000: Eine Union für die Bürger; eine Union mit globaler Verantwortung." Als wichtigster Punkt eines zukünftigen Europa nannte Pröll die Eigenständigkeit der Regionen, damit die Bürger nicht ihre Identität verlieren und Europa nicht zum Zentralstaat verkommt. ****

Entscheidende Ressourcen für die Bewältigung der europäischen Fragen im nächsten Jahrtausend sind laut Pröll die Menschen, der Optimismus, der Ideenreichtum und die Tatkraft. Gerade deshalb sei es unverantwortlich von Populisten, nur mit Ängsten zu arbeiten und diese bewußt zu schüren. Niederösterreich blicke optimistisch und selbstbewußt in die Zukunft. Pröll: "Die Sorgen mit der Erweiterung sind mir lieber als jene zur Zeit des Eisernen Vorhanges. Alles in allem kommt es in der Frage der Erweiterung aber auf den Zeitpunkt und die Voraussetzungen an", so Pröll.

Er stellte klar, daß Niederösterreich die Chance habe, vom Grenz-zum Kernland zu werden. Für Niederösterreich gehe es dabei darum, zu diesem Zeitpunkt der Erweiterung stark genug zu sein. "Wir haben daher bereits vor einem Jahr ein eigenes Fitnessprogramm (1 Milliarde Schilling in den nächsten 5 Jahren) für die benachteiligten Regionen für unser Bundesland gestartet. Niederösterreich habe das ehrgeizige Ziel, zu einer Top-Region in Europa zu werden. Das Fitnessprogramm sei dafür eine der Voraussetzungen, da gezielt in Infrastruktur investiert und Leitbetriebe unterstützt und gefördert werden.
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