• 05.06.1999, 13:05:58
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  • OTS0063

Pröll:Bürgernähe und starke Regionen - wichtig für zukünftiges Europa

Europa-Forum Wachau auf Stift Göttweig

-ZU OTS 063  -  (v.l.n.r.) Dr.Paul LENDVAI, Dr.Pavol HAMZIK
(slowakischer Vize-Premierminister), Abt Dr.Clemens LASHOFER  und
Landeshauptmann Dr.Erwin PRÖLL heute mittag im Rahmen des
"EUROPA-FORUM WACHAU 1999 " auf Stift Göttweig in Furth a.d. Donau. 
OTS Photo/Gerhard Schnabl

Niederösterreich, 5.6.99 (NÖI) - Europa hat nur dann Chancen, wenn
es bürgernah ist und starke Regionen dieses Europa zusammenhalten,
erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anläßlich des "5.
Europa-Forum Wachau" auf Stift Göttweig zum Thema: "Europa 2000: Eine
Union für die Bürger; eine Union mit globaler Verantwortung." Als
wichtigster Punkt eines zukünftigen Europa nannte Pröll die
Eigenständigkeit der Regionen, damit die Bürger nicht ihre Identität
verlieren und Europa nicht zum Zentralstaat verkommt. ****

Entscheidende Ressourcen für die Bewältigung der europäischen
Fragen im nächsten Jahrtausend sind laut Pröll die Menschen, der
Optimismus, der Ideenreichtum und die Tatkraft. Gerade deshalb sei es
unverantwortlich von Populisten, nur mit Ängsten zu arbeiten und
diese bewußt zu schüren. Niederösterreich blicke optimistisch und
selbstbewußt in die Zukunft. Pröll: "Die Sorgen mit der Erweiterung
sind mir lieber als jene zur Zeit des Eisernen Vorhanges. Alles in
allem kommt es in der Frage der Erweiterung aber auf den Zeitpunkt
und die Voraussetzungen an", so Pröll.

Er stellte klar, daß Niederösterreich die Chance habe, vom Grenz-
zum Kernland zu werden. Für Niederösterreich gehe es dabei darum, zu
diesem Zeitpunkt der Erweiterung stark genug zu sein. "Wir haben
daher bereits vor einem Jahr ein eigenes Fitnessprogramm (1 Milliarde
Schilling in den nächsten 5 Jahren) für die benachteiligten Regionen
für unser Bundesland gestartet. Niederösterreich habe das ehrgeizige
Ziel, zu einer Top-Region in Europa zu werden. Das Fitnessprogramm
sei dafür eine der Voraussetzungen, da gezielt in Infrastruktur
investiert und Leitbetriebe unterstützt und gefördert werden.
ß

Rückfragehinweis: Mag Gerhard Karner
Tel. (01)52155-35
ß

(Schluß)

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