Tourismus von Wunsch nach Angleichung massiv betroffen

Kröll: Tourismus braucht flexible Arbeitsverhältnisse - Derzeit fast 90 Prozent Arbeiter, 10 Prozent Angestellte

PWK - Der Wunsch der Gewerkschaft, die arbeitsrechtliche Position der Arbeiter an die der Angestellten anzugleichen, würde die Fremdenverkehrswirtschaft massiv betreffen. ****

Von den rund 163.200 Arbeitnehmern in der Tourismusbranche sind 142.600 Arbeiter und 20.700 Angestellte. "Die unter starkem wirtschaftlichen Druck stehenden Fremdenverkehrsbetriebe brauchen im Arbeitsrecht eine gewisse Flexibilität. Nur so können sie auf Saison-und Nachfrageschwankungen angemessen reagieren. Einer kompletten Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten können wir schon aus Kostengründen auf keinen Fall zustimmen", erklärt der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, zu den derzeit laufenden Gesprächen.

Angleichungen dürfen sich, wie Kröll hervorhebt, nicht allein am Status der Angestellten orientieren. Vielmehr müßte jede Neuregelung auch Änderungen im Bereich der Angestelltenschaft nach sich ziehen.

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