• 02.06.1999, 11:10:55
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  • OTS0119

Hampel-Fuchs zu Pflegeheimen: Probleme an der Wurzel, nicht an Symptomen bekämpfen=

Wien (ÖVP-Klub) Für eine Bekämpfung der Probleme im Pflegeheimbereich
"an der Wurzel, nicht an den Symptomen", sprach sich heute die 1.
Landtagspräsidentin und ÖVP-Gesundheitsexpertin Maria HAMPEL-FUCHS
aus. "Nach Möglichkeit sollte die Pflegebedürftigkeit durch
rechtzeitige Rehabilitation vermieden werden", erklärte HAMPEL-FUCHS
in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats.***

HAMPEL-FUCHS bestätigte, daß es in Wien nach wie vor zahlreiche
Probleme bei der Altenpflege gebe. Diese gelte es schnellstmöglich zu
lösen. Dennoch lägen die Kernpunkte in diesem Bereich ganz woanders.
"Wir müssen dafür sorgen, daß die Rehabilitation in jeder
Lebenssituation möglich ist. Damit werden wir uns auf Dauer viele
Pflegefälle ersparen", gab sich die Landtagspräsidentin überzeugt.
Dies sei ein Ansatz, der die Probleme an der Wurzel und nicht an den
Symptomen bekämpfe.

Eine weiterer essentieller Lösungsansatz sei die stärkerer Forcierung
alternativer Pflegemodelle, wie beispielsweise das der
Hauskrankenpflege. "Diese Pflegeform ist bei der Bevölkerung
durchgehend akzeptiert und gewünscht", weiß HAMPEL-FUCHS. Daher müßte
auch in den kommenden Stadtbudgets Vorsorge getroffen werden, die
diese Pflegemöglichkeit auch finanziell mehr unterstützen. Die
ÖVP-Politikerin forderte auch eine stärkere Dezentralisierung im
Pflegefall, damit die Angehörigen der Pflegebedürftigen nicht so
große Anreisezeiten in Kauf nehmen müßten. "Der Idealfall wäre, wenn
man den Großteil der Pflegebedürftigen im eigenen Bezirk unterbringen
könnte." Hier gebe es schon zahlreiche private Initiativen und
Pflegeheime, die auch von der Stadt Wien gefördert werden. Auch die
verstärkte Appartementpflege in Heimen des Kuratoriums bezeichnete
HAMPEL-FUCHS als zukunftsträchtig und förderungswürdig.

"Unumgänglich und notwendig" findet HAMPEL-FUCHS die Aufwertung der
Ausbildung des Pflegepersonals und deren leistungsgerechte
Entlohnung. "Ich fordere hier eine adäquate Bezahlung, die sich an
den Gehältern vom Krankenpflegepersonal auf Intensivstationen
orientiert", so die ÖVP-Gesundheitsexpertin abschließend.***

(schluß)

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81915

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