• 02.06.1999, 10:33:44
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  • OTS0088

LH Klasnic fordert nachdrücklich umgehende Vergabeentscheidung durch die Bundesregierung für die zweite Plabutschtunnelröhre=

Graz (OTS) - "Die Steiermark ist nicht bereit laufend
Benachteiligungen hinzunehmen!" Aufgrund der jüngsten Äußerungen zum
Ausbau der österreichischen Straßentunnels forderte LH Waltraud
Klasnic heute am frühen Vormittag in einer Fax-Depesche an die
Bundesminister für Finanzen, Wirtschaft und Verkehr die umgehende
Vergabeentscheidung für den sofortigen Beginn der notwendigen
Umsetzungsschritte zum Bau der zweiten Plabutschtunnelröhre mit aller
Entschiedenheit ein und unterstrich die klare steirische Position im
Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. In den Schreiben
der steirischen Landeschefin heißt es wörtlich: "Wir brauchen und
verlangen die sofortige Vergabeentscheidung für die zweite
Plabutschtunnelröhre. Der Versuch, die Bauvergabe mit dem Roadpricing
für LKW zu verquicken, ist sachlich völlig unbegründet und
ungerechtfertigt.

Es besteht hier kein sachlicher Zusammenhang, denn die zweite
Plabutschtunnelröhre wurde bereits vor längerem ausgeschrieben und
ist seit 23.5. vergabereif.

Wir brauchen die Vergabeentscheidungen jetzt und unabhängig von der
Roadpricing-Diskussion.

Wir sagen auch grundsätzlich ja zum Roadpricing für LKW, aber unter
Bedachtnahme auf die Wettbewerbs- und Standortsituation.

Wir werden keine Benachteiligung hinnehmen."

Rückfragehinweis: Büro Landeshauptmann Waltraud Klasnic
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0316) 877-3621
Fax: (0316) 877-3897 E-Mail: [email protected] Graz

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