Frauen haben besseres Gedächtnis / Die auffälligsten Unterschiede zwischen dem Gehirn von Frau und Mann

Stuttgart (ots) - Das Gedächtnis der Frau übertrifft in jedem Alter das des Mannes. Zu dieser Erkenntnis kam der Psychologe Thomas Crook, Präsident der Forschungseinrichtung Psychologix in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona, die mit über 50 000 Männern und Frauen Gedächtnistests durchführte. Grund: Am besten können sich Menschen an Ereignisse erinnern, die sie mit Gefühlen verbinden. Da Frauen die rechte Hirnhälfte, die für die Verarbeitung von Gefühlen verantwortlich ist, intensiver nutzen, geschieht das bei ihnen eventuell automatisch. Welche anderen auffälligen Unterschiede Wissenschafter zwischen dem Gehirn einer Frau und dem eines Mannes entdeckt haben, zeigt Das Beste - Reader in der Juniausgabe des Magazins.

Bei Frauen ist das Gehirn aktiver.

Wenn das Gehirn eines Mannes arbeitet, treten nur Nervenzellen in ganz bestimmten Hirnbezirken in Aktion. Bei der Frau dagegen sind die aktivierten Gehirnzellen flickmusterartig verteilt. Eine mögliche Erklärung: Zwischen der rechten Großhirnhälfte, die für die Emotionen und die Intuition zuständig ist, und der für die Vernunft verantwortlichen linken Hälfte kann bei Frauen eine intensivere Kommunikation stattfinden. Sie erkennen schneller Zusammenhänge -manche bezeichnen das als emotionale Intelligenz, andere als weibliche Intuition.

Frauen sind sprachlich versierter.

Im allgemeinen lernen Mädchen früher sprechen als Jungen. Sie können auch schneller lesen. Das mag daran liegen, daß sie beim Lesen Nervenregionen in beiden Hirnhälften benutzen, sagen Dr. Sally und Dr. Bennett Shaywitz, Professoren für Pädiatrie und Neurologie an der Yale-Universität. Bei Jungen werden dafür nur Regionen in der linken Großfhirnhälfte eingesetzt.

Frauen orientieren sich anders.

Im Straßenverkehr achten Frauen mehr auf das, was sie sehen -besonders auf Orientierungspunkte wie das Café an der Ecke oder die Kirche gegenüber dem Spielplatz. Männer hingegen denken mehr an Himmelsrichtungen und Entfernungen.

Das weibliche Gehirn altert langsamer.

Untersuchungen zeigten, daß das männliche Gehirn schneller schrumpft als das weibliche. Folgen: schlechteres Gedächtnis und geringere Konzentrationsfähigkeit, depressive Verstimmungen und eine größere Reizbarkeit. Möglicherweise hat die Verkleinerung mit dem Energiehaushalt zu tun. Das weibliche Gehirn ist anscheinend fähig, seinen Energiebedarf im Lauf der Zeit zu reduzieren und paßt sich an den im Alter nachlassenden Stoffwechsel an.

Nach Ansicht der Wissenschaftler wissen wir noch nicht genau, was für Konsequenzen all diese neuen Erkenntnisse haben werden. Eines ist aber klar: Weibliche und männliche Gehirne denken - aber sie tun es auf sehr unterschiedliche Weise.

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