Die Erfolgsstory: Ärztetage in Grado

Wien (OTS) - Eine jahrelange und immer größer werdende Erfolgsstory: die "Ärztetage in Grado" (30. Mai bis 5. Juni). An dem Fortbildungskongreß der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) nehmen in diesem Jahr bereits rund 900 Ärzte teil. Der für ärztliche Aus- und Fortbildung zuständige ÖÄK-Vizepräsident der Standesvertretung, Dr. Wolfgang Routil: "Wir haben aber auch bei den anderen beiden Kongressen, den Ärztetagen in Bad Hofgastein und jenen in Velden, steigende Teilnehmerzahlen."

Die drei Tagungen sind Kernstücke der vor einigen Jahren von der Österreichischen Ärztekammer etablierten "Diplomfortbildung", im Rahmen derer die niedergelassenen Ärzte kontinuierlich und regelmäßig ihr Wissen auf dem neuesten Stand halten.

Routil anläßlich der Eröffnung der "Ärztetage in Grado" am Sonntag: "Der Erfolg ärztlichen Handelns ist mehr als bei anderen Berufen ethisch und gesetzlich mit der Notwendigkeit verbunden, die rasante medizinische Entwicklung mitzugehen."

Wirtschaft als "Lehrinhalt"

War die Ärzte-Fortbildung in der Vergangenheit fast ausschließlich auf medizinische Inhalte zugeschnitten, so erzwingt der wachsende wirtschaftliche Druck auf die Ärzteschaft aber auch eine neue Entwicklung.

Routil: "Wir eröffnen jetzt im Rahmen unserer Fortbildungsaktivitäten auch eine starke Schiene zum Thema ,Praxiswirtschaft'. Wir wollen das betriebswirtschaftliche Grundlagenwissen der Ärzte verbessern bzw. Wege zu mehr Wissen auf diesem Gebiet bieten."

Der Standesvertreter über die Gründe, die dazu führten: "Der immer knapper werdende ökonomische Spielraum zwingt auch die Ärzteschaft zu einer starken Rationalisierung. Das muß aber ohne Qualitätseinbußen vor sich gehen. Hier brauchen die Ärzte das nötige Know how."

Das Ziel: Eine Effizienzsteigerung bei sich kaum verändernden Ausgaben, die für den Bereich Gesundheit vorgesehen sind. Bisher waren solche betriebswirtschaftliche Überlegungen vor allem die Domäne privater Beratungsfirmen, die sich auf die Ärzteschaft mehr oder weniger spezialisierten.

Routil: "Wir haben solche Berater für unsere Seminare in Sachen Betriebswirtschaft eingeladen. Es geht aber auch um die Einordnung dieser wirtschaftlichen Entwicklungen in das Berufsbild der Ärzteschaft."

Wirtschaftliche Belange in der ärztlichen Versorgung sind und werden niemals ausschließlich durch die Zwänge der Ökonomie dominiert sein können. Primär geht es um das Wohl des Patienten, gesundheits-und gesellschaftspolitische Entscheidungen sowie betriebswirtschaftliche Überlegungen können nur grobe Rahmenbedingungen schaffen. (Schluß)

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