Östliches Weinviertel wird zur Radregion

11 Millionen Schilling aus der Regionalisierung

St.Pölten (NLK) - Zu den wesentlichsten Kriterien bei der Errichtung von Radwegen, wie sie in der Expertise "Radtourismus in Niederösterreich" empfohlen werden, gehören die Bereiche Sicherheit und Attraktivität. In diesem Sinne soll in der Region Östliches Weinviertel ein Radwegenetz errichtet werden, das im Gegensatz zu einem Großteil der hier bestehenden Radwege abseits stark befahrener Bundes- oder Landesstraßen verläuft.

Für die Errichtung einer "Radregion Östliches Weinviertel" hat die NÖ Landesregierung kürzlich 10,97 Millionen Schilling Zuschuß aus Regionalförderungsmitteln bewilligt. Damit werden Ausbaumaßnahmen zwischen Ladendorf und dem Grenzübergang Reinthal sowie weitere Verbindungsrouten an die tschechischen Grenzübergänge in Drasenhofen und Laa an der Thaya gefördert. Im weiteren sind von Poysdorf ausgehende Radrundkurse geplant, die sich unter Einbeziehung des touristischen Angebotes für die Erstellung von Packages anbieten. Der Radweg soll auch Teil des international geplanten Radweges Eurovelo 9 sein, der von Gdansk in Polen über die Amber Route bis Pula an der Adria verläuft.

Insgesamt umfaßt die Radregion 19 Gemeinden mit Ausbaumaßnahmen für rund 20 Kilometer. Der Ausbau der Hauptroute von Wien über die Stammersdorfer Linie und Wolkersdorf bis Ladendorf wird im Sinne einer Arbeitsteilung der Förderinstitutionen über die Abteilung Tourismus beim Amt der NÖ Landesregierung und den Verein NÖ - Wien unterstützt und ist in diesem Projekt nicht enthalten. Mit dem Ausbau von Ladendorf bis Reinthal - Drasenhofen - Laa an der Thaya wird im Sommer 1999 begonnen, die Fertigstellung des insgesamt mit 20,53 Millionen Schilling veranschlagten Projektes ist für Ende 2001 geplant. Neben den Regionalfördermitteln fördert das Land Niederösterreich zusätzlich mit 5,4 Millionen Schilling über die Abteilung Bundesstraßenverwaltung. Die EU-Fördermittel im Ausmaß von 4,4 Millionen Schilling kommen aus dem EFRE-Fonds/Ziel 5b-Maßnahme 2 (AABA).

Analog zu den Planungstätigkeiten des Radwegeprojektes wurde vom Tourismusverband Östliches Weinviertel ein Profilprojekt erstellt, welches die Bereiche Marketing, betriebliche Kooperationen etc. umfaßt. Im Rahmen dieses Marketingkonzeptes sind konkrete Maßnahmen wie die Errichtung von Informationstafeln, Hinweisschildern u.a. unter Einbeziehung von Betrieben und Fremdenverkehrs-Organisationen vorgesehen. In Ergänzung zu diesem Marketingkonzept ist seitens der Eco Plus eine begleitende externe Fachberatung geplant, die zur Entwicklung der Radregion gemeinsam mit der ARGE "Radregion Östliches Weinviertel" beauftragt wird.

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