Grasberger: Sonderurlaub für Feuerwehrleute bei Katastropheneinsätzen

Land NÖ als Vorreiter - nun ist Hostasch gefordert

Niederösterreich, 21.5.1999(NÖI) "Das Jahrhunderthochwasser 1997, die Lawinenkatastrophe von Galtür oder die jüngsten Hochwasserereignisse im Rheintal verlangen von den Freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsdiensten enormen Einsatz ab. Viele
der tausenden Helfer sind aber mit dem Problem konfrontiert, für wichtige Einsätze nicht dienstfrei zu bekommen. Hier muß der Hebel angesetzt werden", forderte heute Bundesrat Walter Grasberger eine Dienstfreistellung für Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren bei Katastropheneinsätzen. ****

Der VP-Politiker verweist dabei auf die Vorreiterrolle des
Landes Niederösterreich: "Auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gibt es für Landesbedienstete Sonderurlaub bei notwendigen und unaufschiebbaren Einsätzen. Diesem guten Beispiel aus Niederösterreich muß nunmehr auch der Bund folgen. Die zuständige Ministerin Hostasch ist gefordert."

Grasberger schlägt vor, mit Mitteln des Katastrophenfonds die anfallenden Kosten für die Arbeitgeber zu ersetzen, sodaß freiwillige Helfer im Katastropheneinsatz weder Einkommens- noch Urlaubsansprüche verlieren. "Schon vor einiger Zeit habe ich eine entsprechende Forderung im Sozialministerium eingebracht. Passiert ist offenbar nichts", ärgert sich Grasberger über die Untätigkeit von Hostasch.

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