NÖ und Slowakei: Intensivere Zusammenarbeit im Agrarbereich

Hauptaugenmerk auf erneuerbarer Energie

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich und die Slowakische Republik wollen in Zukunft im Agrarbereich enger zusammenarbeiten. Darin waren sich Landesrat Franz Blochberger und der slowakische Landwirtschaftsminister Pavel Koncos bei ihrem ersten Gedankenaustausch im NÖ Landhaus einig. Konkret geht es dabei um die Kooperation beim Einsatz erneuerbarer Energien, die landwirtschaftliche Weiterbildung, Forschung in der Tierzucht sowie beim Weinbau.

Koncos wies darauf hin, daß im Jahre 2002 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ein internationaler Weinbaukongreß stattfinden wird. Bis dahin soll das Projekt "Weinstraße in den Kleinkarpaten" realisiert sein. Für die Umsetzung dieses Vorhabens wünscht sich der slowakische Landwirtschaftsminister die Zusammenarbeit mit niederösterreichischen Experten.

Der Vorschlag Blochbergers, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zum Thema Alternativproduktionen und Energie aus Biomasse einzurichten, stieß bei Koncos auf große Zustimmung. Der Minister bedauerte die Energiesituation in der Slowakei, also die Abhängigkeit von Energieimporten. Hauptenergieträger sei Erdgas, fast jeder Ort werde damit versorgt. Als sehr waldreiches Land (Nummer 4 in Europa) wären die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energie durchaus gegeben.

Die Arbeitslosigkeit betrage in manchen slowakischen Regionen bis zu 35 Prozent. Mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien könnte man in den Regionen Arbeitsplätze schaffen.

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