Mit Akupunkturnadeln gegen die Heroinnadel

Wien (OTS) - Die österreichische Gesellschaft für Akupunktur (ÖGA) lädt zur Pressekonferenz

Mit Akupunkturnadeln gegen die Heroinnadel

am Freitag, 28. Mai 1999 um 10.00 Uhr

ins Cafe Landtmann,
10 10 Wien, Dr. Karl Lueger Ring 4

In Österreich sind 15.000 Menschen drogenabhängig (Opiate bzw. Heroin-Mix). Diese Zahl ist seit Jahren konstant. Noch einmal soviele, weitere 15.000, konsumieren regelmäßig "harte" Drogen, sind aber noch in die Gesellschaft integriert.

Die Österr. Gesellschaft für Akupunktur präsentiert erstmals ein erfolgreiches USa-merikanisches Programm ("NADA") zur Behandlung von Drogenabhängigen. Dieses NADA-Programm wurde von Dr. Michael 0. Smith am Lincoln Hospital in den South Bronx/N.Y. entwickelt und hat eine Erfolgsquote von 60 Prozent. Auch in Deutschland wird die Akupunktur bereits erfolgreich im Drogenentzug eingesetzt. Ziel der ÖGA ist nun, dieses Programm an österreichischen Drogenambulanzen anzuwenden.

Folgende Experten informieren Sie über die Chancen für Österreichs Suchtkranke:

Dr. Michael 0. SMITH/Lincoln Hospital, South Bronx in N.Y.:
"Weltweit arbeiten mehr als 1.000 Entzugsprogramme mit der NADA-Methode."

Primarius Prof. Dr. Helmut NISSEL/ÖGA-Präsident:
"Die Akupunktur ist keine Ersatz- sondern eine Zusatztherapie."

Dr. Alexander DAVID/Drogenbeauftragter der Stadt Wien "Das Programm funktioniert nur in Kombination mit psychosozialer Betreuung. Die Akupunktur bewährt sich sehr in der Erhaltung der Abstinenz nach dem Entzug."

Dr. Raff RABEN/Gynäkologe, Präsident von NADA-Deutschland, Hamburg "Wir konnten dank NADA die Situation für drogenabhängige Schwangere und ihre Neugeborenen deutlich verbessern. Die Entzugssymptome sind stark gelindert."

Dr. Evemarie WOLKENSTEIN/ÖGA-Vorstandsmitglied:
"Akupunktur hilft bei jeder Art von Sucht, egal ob Abhängigkeit von Alkohol, Opiaten oder Nikotin. Deshalb wollen wir das NADA-Programm in Österreich einführen."

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