Protest gegen Prager Temelin-Entscheidung

Pröll: Belastung für Beitrittsverhandlung

St.Pölten (NLK) - Mit einem geharnischten Protest reagierte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll auf die Entscheidung der tschechischen Regierung, das umstrittene Atomkraftwerk Temelin fertig zu bauen. Er verwies auf den mangelnden Sicherheitsstandard des Projektes und sieht in dem Prager Beschluß auch einen Rückschlag für die Beitrittsverhandlungen zwischen Tschechien und der EU. Niederösterreich wird bei Gesprächen mit Verantwortlichen der Beitrittsländer immer wieder um Vermittlungsrolle als Nachbarregion auf dem Weg in die EU gebeten. Die Tschechische Republik muß daher auch mit Rücksicht auf uns Nachbarn handeln, so Pröll. Denn der Weg nach Europa geht nicht einseitig, sondern nur partnerschaftlich. Dieses Verständnis muß sich auch bei den Kandidatenländern wie Tschechien herumsprechen.

Der Landeshauptmann kündigte weiters an, daß das Thema Temelin auch bei der nächsten Sitzung der NÖ Landesregierung am Dienstag, 18. Mai, zur Debatte stehen wird.

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