Österreichs Exporte in den Arabischen Raum wachsen kräftig

Erdölimporte hingegen um ein Drittel gesunken - Handelsbilanz 1998 um 5,3 Mrd.S für Österreich verbessert

pwk - Im Handel mit den arabischen Staaten Asiens und Afrikas ist es Österreich 1998 gelungen, einen Überschuß von 2,5 Mrd. Schilling zu erzielen, obwohl im Jahr davor mit einem Passivum von 2,8 Mrd.Schilling bilanziert wurde, stellt Wirtschaftskammer-Nahostreferent Fritz Langer fest. Die österreichischen Lieferungen in den Arabischen Raum, die sich schon seit zwei Jahren im Aufwärtstrend befinden, erhöhten sich um 17 Prozent auf 10,5 Mrd. Schilling. Gleichzeitig gingen die Importe aus dieser Region (überwiegend Erdöl und Erdölderivate) um fast ein Drittel auf rund acht Mrd. Schilling zurück. ****

Die wichtigsten österreichischen Absatzmärkte im Arabischen Raum sind Saudi-Arabien mit einem Exportwert von knapp drei Mrd. Schilling, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten mit je rund 1,5 Mrd. Schilling sowie Libyen, Algerien, der Libanon und Syrien.

Den Aufschwung der österreichischen Exporte, die vorwiegend aus Maschinen und Fahrzeugen, bearbeiteten Waren und chemischen Erzeugnissen bestehen, führt Langer vor allem auf die Konjunkturbelebung und die verstärkte Investitionstätigkeit in den erdölproduzierenden Ländern zurück.

Besondere Marktchancen würden sich auch durch die Privatisierungspolitik und die Diversifizierungsbemühungen der einzelnen Staaten ergeben, sowie durch deren ehrgeizige Entwicklungsprojekte, vor allem im Ausbau der Infrastruktur.

Nicht zuletzt seien für die steigenden Exportzahlen auch die verstärkten Bemühungen der österreichischen Firmen maßgebend, welche krisenbedingte Auftragsausfälle in Asien und Osteuropa im Arabischen Raum wenigstens zum Teil wettmachen wollen.

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