E I N L A D U N G zum Millionenfest am 17. Mai 1999

öS1 Million im Außenministerium für Entwicklungszusammenarbeit gesammelt

Seit etwas mehr als 12 Jahren besteht im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten der 0,7% Entwicklungshilfeclub.

Der Club verfolgt den Zweck, den Bediensteten des BMaA die persönliche Auseinandersetzung mit der Problematik der Entwicklungszusammenarbeit in der Dritten Welt zu ermöglichen
sowie den Gedanken der Nord-Süd-Solidarität durch die Organisation diesbezüglicher Weiterbildungsveranstaltungen sowie die vor allem Unterstützung und Durchführung konkreter Kleinprojekte zu fördern. Seit Gründung des Clubs im Jahre 1988 wurden insgesamt 74
Projekte in allen Teilen der Welt realisiert.
Mit der Annahme der letzten drei Projekte - Ankauf von
Nähmaschinen für ein Sozialzentrum in Itinga, Brasilien, die Einrichtung eines Sozialzentrums in Marapata, Peru, die Unterstützung von Berufsausbildung für palästinensischen Frauen in Israel/palästinen.Gebieten - wurde im Frühjahr 1999 die Grenze von 1.000.000,- öS an Projektfinanzierungen überschritten.
Dieses Ereignis wird gebührend durch ein
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am 17. Mai 1999 um 12.30 Uhr
im Festsaal im Palais Dietrichstein
Minoritenplatz 3, 1010 Wien

gefeiert.
Für Live-Musik und einen kleinen Imbiß ist gesorgt.
Das Fest und eine angeschlossene Ausstellung wird von Frau Staatssekretärin Dr. Ferrero-Waldner eröffnet.

Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sind zu diesem Fest
herzlich eingeladen

Hintergrundinformation
Der Verein "0,7 % Entwicklungshilfeclub im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten"
wurde im Dezember 1988 von einigen KollegInnen gegründet. Ähnliche Clubs gab es bereits bei den Vereinten Nationen in New York, Genf, Rom und Wien. Heute umfaßt der Club 0,7% 78 ordentliche und 6 Förderungsmitglieder aus fast allen Verwendungsgruppen des BMaA.
In Entwicklungsländer versetzte Clubmitglieder oder andere engagierte Botschaftsangehörige erarbeiten Projektvorschläge, die an sämtliche Mitglieder zur Bewertung ausgesandt werden.

Bei Auswahl dieser Projektvorschläge wird insbesondere auf folgende Aspekte bedacht genommen:

Ziele: Hilfe zur Selbsthilfe unter möglichst geringer Schaffung von zusätzlichen Abhängigkeiten oder Folgekosten

Prioritäre Bereiche: Nahrungsmittelproduktion, gewerbliche Ausbildung, Bildung und Gesundheit; Entwicklung im ländlichen Raum, Förderung benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Kleinprojekte, deren vorhersehbare Gesamtkosten öS 20.000 nicht übersteigen

Seit der Clubgründung wurden 74 Projekte in allen Teilen der Welt in einer Gesamthöhe von über 1.000.000,- realisiert.

Die Clubmitglieder bringen ihre Mitarbeit in Form von Projektbeschaffung, -bewertung und -durchführung sowie ihrer Teilnahme an den Informationsveranstaltungen ein und leisten einen finanziellen Beitrag von 0,7% ihres Jahresnettogrundgehalts.

0,7% in Anlehnung an die Erklärung Österreichs bei der UN-Generalversammlung 1980, spätestens bis 1990 jährlich diesen Prozentsatz des BNP an staatlicher Entwicklungshilfe zu leisten.

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Rückfragen & Kontakt:

Mag. J.Peterlik, Pressesprecher der Staatssekretärin
Tel: 53115-3265 / 0664-3567084

BM für auswärtige Angelegenheiten

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