Gebert: EVN setzt falsche Signale für Alternativenergien

Senkung der Einspeistarife für Betreiber alternativer Energieanlagen für SPÖ-NÖ falsche Politik

St. Pölten, (SPI) - "Die aktuelle Liberalisierung des Strommarktes darf nicht dazu führen, daß falsche umweltpolitische Signale für alternative Energieformen - wie Windkraft, Solarenergie, Biomasseanlagen und Kleinkraftwerke - gesetzt werden. Das Ansinnen der EVN, die Einspeistarife dieser Energieformen maßgeblich zu senken, stellt für die NÖ Sozialdemokraten jedenfalls ein falsches Signal dar. Während sich Niederösterreich bemüht, beispielsweise im Rahmen des Klimabündnisses viele Initiativen zu setzen und umweltverträgliche Energieformen zu stärken, stellt sich die EVN mit ihrem Ansinnen ganz klar gegen diese Politik", kritisiert der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Umweltausschusses, Richard Gebert.****

"Die Energiewirtschaft hat einen klaren öffentlichen Auftrag zu erfüllen und kann nicht völlig an der wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Realitäten vorbeiagieren. In einer Zeit, in der Niederösterreich versucht, gegen die unsicheren Atomkraftwerke an seinen Grenzen aufzutreten und die Nachbarländer für alternative Energieformen zu gewinnen, stellt sich die EVN mit der Erhöhung der Einspeistarife mehr als kontraproduktiv gegen diese Interessen. Sowohl aus ökonomischer Sicht, als auch aus ökologischer Sicht ist es notwendig, das breite Spektrum der Alternativenergien nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen. Auch unter dem Gesichtspunkt der Forschung und der Weiterentwicklung alternativer Energieformen ist es wichtig, nicht nur Feldversuche, sondern ein breites Spektrum von Energieformen und Anlagen zu besitzen. Niederösterreich geht hier einen richtigen Weg, dem sollte sich auch die EVN anschließen und ihren Beitrag durch höhere Einspeistarife weiter leisten", so Abg. Gebert abschließend.
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