• 03.05.1999, 14:30:30
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  • OTS0186

Telekom-Control-Kommission vergibt 4. GSM-Konzession um 1,35 Mrd. ATS - AUDIO=

Tele.ring erwirbt GSM-Konzession für Österreich - Marktgerechter Erlös erzielt - 4. Handybetreiber soll ab 2000 für Wettbewerb sorgen

Wien (OTS) - Der 4. Handybetreiber für Österreich steht fest: "Das
Unternehmen Tele.ring Telekom Service GmbH & Co KG hat heute die
vierte österreichweite Mobilfunkkonzession zum Preis von 1,35
Milliarden Schilling erworben", dies gab die
Telekom-Control-Kommission im Anschluß an das von ihr organisierte
Vergabeverfahren bekannt. Tele.ring stehen ab sofort 2x14,8 MHz aus
dem Frequenzband DCS 1800 zur Verfügung. Sie sind damit das zweite
Mobilfunkunternehmen in Österreich, das ausschließlich im
1800-Spektrum funken wird.

Den Konzessionsauflagen entsprechend muß Tele.ring bis Ende des
Jahres 2000 ein funktionstüchtiges Netz in ganz Österreich aufbauen
und wird - mehr als von der Telekom-Control-Kommission gefordert,
nämlich - mindestens 90% der Bevölkerung erreichen. Hohe technische
Qualitätsstandards und zufriedenstellende Kundenbetreuung sind in den
Auflagen festgeschrieben. Die Konzession gilt für das gesamte
österreichische Bundesgebiet und wird bis zum 31. Dezember 2019
erteilt.

"Unser Ziel war es, den besten Nutzer für diese bundesweite
GSM-Konzession zu ermitteln und dafür einen marktgerechten Preis zu
erzielen. Und das ist uns gelungen", so Dr. Eckhard Hermann,
Vorsitzender der Telekom-Control-Kommission. "Das in der
Ausschreibung festgelegte Mindestgebot von 1 Milliarde Schilling
wurde deutlich übertroffen." Der Erlös der Konzession fließt der
Republik zu und wird für Forschungsprojekte im Technologiebereich
eingesetzt.

Festnetzkonzession für Tele.ring

Die Tele.ring Telekom Service GmbH & Co KG hat von der
Telekom-Control-Kommission bereits zwei Konzessionen im
Festnetzbereich erhalten, und zwar am 23. Jänner 1998 für das
Anbieten von Sprachtelefonie und für Mietleitungen. Unter dem
Markennamen 1012 Privat ist das Unternehmen vor allem als
Verbindungsnetzbetreiber seit 10.12.1998 aktiv.

UMTS - "EU-Fahrplan wird eingehalten"

Die nächste große Entwicklung im Mobilfunk-Segment sind die
Mobilfunksysteme der dritten Generation (UMTS). Zu diesem Thema wird
die Telekom-Control-Kommission noch vor dem Sommer ein
Konsultationsverfahren abhalten, um zu allen Fragen rund um UMTS
Meinungen und Antworten der Telekom-Anbieter und der Industrie zu
einzuholen. Bis Herbst sollen, so der ehrgeizige Plan, die
Vergaberegeln geklärt sein, sodaß entsprechend dem Zeitplan der EU
bis Ende 2002 die neuen UMTS-Anbieter ihren Betrieb aufnehmen können.

Die Telekom-Control-Kommission

Die Telekom-Control-Kommission ist ein weisungsungebundenes Organ,
das aufgrund des Telekommunikationsgesetzes im Oktober 1997
eingesetzt wurde. Ihr gehören ein Richter (Vorsitz) und Mitglieder
mit einschlägigen technischen, ökonomischen und juristischen
Kenntnissen an.

Die Telekom-Control-Kommission bilden: Dr. Eckhard Hermann,
Senatspräsident des Oberlandesgerichts Wien Dkfm. Dr. Oskar Grünwald,
Vorsitzender im Aufsichtsrat OMV AG Univ.Prof. DI Dr. Gottfried
Magerl, Institut für elektrische Meßtechnik, TU-Wien,

Als Ersatzmitglieder: Dr. Wolfgang Schramm, Richter am
Oberlandesgericht Wien Dkfm. Alfred Reiter, Generaldirektor der
Investkredit AG DI Mag. Georg Donaubauer, Vereinigung
österreichischer Industrieller

(Siehe auch OTS-Audio www.ots.apa.at/file-service/4040.htm)

Rückfragehinweis: Telekom-Control

Mag. Gerhild Deutinger
Tel.: (01) 58 058/204
Fax: (01) 58 058/9191

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