EU-Konferenz zur betrieblichen Gleichbehandlung von Frauen in Wien

Wien (GPA/ÖGB). Im Hotel Altmannsdorf, Hoffingergasse 26-28, 1120 Wien, findet am 6. und 7. Mai 1999 die EU-Konferenz STEP99 zum
Thema "betriebliche Gleichstellung von Frauen in Europa" statt.
Die Veranstaltung wird von der Sozialökonomischen Forschungsstelle (SFS) und der Frauenabteilung der Gewerkschaft der Privatangestellten organisiert. ++++

Die Konferenz STEP99 findet im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts der Europäischen Kommission unter österreichischer Leitung statt. Ziel der Konferenz ist die Intensivierung des internationalen Erfahrungsaustausches zu Gleichbehandlungsfragen sowie die Vernetzung der zahlreichen österreichischen und internationalen Initiativen zu diesem Thema. Die Konferenz richtet sich an Unternehmen, BetriebsrätInnen, Sozialpartner, öffentliche Verwaltungsstellen, ForscherInnen und
an alle an Gleichbehandlungsfragen interessierte Personen.

Der Frauenabteilung der Gewerkschaft der Privatangestellten ist
die Gleichbehandlung in Betrieben seit langem ein zentrales Anliegen. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Initiativen zur Förderung der Gleichbehandlung gesetzt. Für BetriebsrätInnen wurde ein Leitfaden zur Initiierung und Implementation von Frauenförderungsprogrammen in Betrieben erstellt. Darüberhinaus werden Betriebsrätinnen in Seminaren geschult, um in ihren Betrieben Gleichbehandlungsbemühungen institutionalisieren zu können. Auf internationaler Ebene arbeitete die Weltfrauenarbeitsgruppe sehr erfolgreich in diese Richtung. Es
gibt intensiven internationalen Erfahrungsaustausch und Kooperationen mit anderen Regionen und auch in den eigenen
Gremien.

Die Konferenz STEP99 wird im Rahmen eines EU-Projektes von der Sozialökonomischen Forschungsstelle (SFS) und dem Interdisziplinären Forschungszentrum W.A.S. in Kooperation mit der GPA-Frauenabteilung sowie Forschungseinrichtungen und
Gewerkschaften in den Niederlanden und Griechenland durchgeführt. In Österreich wird die Veranstaltung insbesondere vom Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr, dem Frauenbüro der Stadt Wien und dem Renner-Institut unterstützt.
Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich. Die Eröffnung findet am 6. Mai um 10 Uhr durch folgende Personen statt:

  • Lore Hostasch, Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales
  • Mag. Renate Brauner, Stadträtin Wien
  • Hans Sallmutter, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten
  • Dr. Johanna Hoffmann, Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Frauenangelegenheiten
  • Dr. Wolfgang Tritremmel, Sozialpolitik,Vereinigung Österreichischer Industrieller
  • Sonja Zwazl, Wirtschaftskammer Österreich
  • Renate Csörgits, GPA-Frauenabteilung, Vors. der Weltfrauenarbeitsgruppe für weibliche Angestellte
  • Dr. Sabine Overkaemping, Europäische Kommission, DG V

Themen der anschließenden Workshops sind: Anreize und Hindernisse betrieblicher Frauenförderung (u.a. Präsentation einer Unternehmensbefragung), Aufbau eines Informationspools: Was nützt Unternehmen bei der Auswahl optimaler Strategien?, Konkrete
Schritte zur Verwirklichung eines gleichstellungsorientierten Managements, Mentoring als innovative
Personalentwicklungsmaßnahme,
Aspekte betrieblicher Frauenpolitik in EU-Ländern.

ÖGB, 3. Mai 1999 Nr. 197

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