Der Norweger Yngve Gasoy Romdal ist "Mozart"

Wien, (OTS) In einem Pressegespräch der Vereinigten Bühnen Wien wurden am Montag die Hauptdarsteller für das Musical "Mozart" vorgestellt. Die Welturaufführung dieses Werkes wird am 2. Oktober im Theater an der Wien stattfinden. Zunächst wird "Mozart" bis 23. April 2000 zu sehen sein, nach einer Pause, bedingt durch die
Wiener Festwochen, ein Operngastspiel und den Klangbogen Wien,
geht die Produktion voraussichtlich Anfang September weiter. Der Kartenvorverkauf hat heute, Montag, begonnen.****

Wie Intendant Rudi Klausnitzer feststellte, sei es nach einer intensiven Zeit der Castings und Auditions im deutschsprachigen
Raum gelungen, ein hervorragendes Ensemble zu finden.

Die Hauptrolle, Wolfgang Mozart, wird der Norweger Yngve
Gasoy Romdal spielen. Er stehe, so Klausnitzer, am Beginn einer großen Karriere, habe Charisma, Kraft und jenes unbändige Naturell, das Wolfgang Mozart auszeichne. "Ich finde es herrlich, wunderschön und ein bißchen verrückt, als Norweger in Wien im Theater an der Wien Mozart zu spielen", bekannte der Künstler im Pressegespräch.

Die Rolle des Vaters von Wolfgang Mozart, Leopold Mozart,
wird Thomas Borchert verkörpern. Dieser steht damit zum dritten
Mal als einer der Hauptdarsteller in einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wien im Mittelpunkt. "Obwohl oder gerade weil mich altersmäßig von Romdal nur ein Jahr trennt, ist diese Rolle eine große Herausforderung", betonte er.

Auch die weiteren Hauptrollen sind prominent besetzt. Den "Fürsterzbischof Colloredo" verkörpert Uwe Kröger, der seit Jahren in Wien etliche Fanklubs hat. "Constanze Mozart" wird Ruth Bauer spielen, in die Rolle der "Nannerl Mozart" schlüpft Caroline Vasicek und Eva Maria Marold wird als "Cäcilia Weber" zu sehen sein.

Das Buch zu "Mozart" schrieb Michael Kunze, der als erfolgreichster deutschsprachiger Musicalautor gilt. Er sprach von einem biographischen Stück, allerdings nicht von einer Art Schulfunk. Es sei ein Spielen mit der wirklichen Geschichte, eine Interpretation, wie man sie sehen kann, aber nicht sehen muß.

Die Musik schrieb Sylvester Levay. Wie er klarstellte, werde die geniale Musik Mozarts nur zitatweise gebraucht, die übrige Musik sei heutige, moderne Musik.

Für die Regie von "Mozart" zeichnet Harry Kupfer verantwortlich, die Choreographie besorgt Dennis Callahan, das Bühnenbild gestaltet Hans Schavernoch und die Kostüme wählte die Niederländerin Yan Tax aus. (Schluß) ull/vo

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