Gerechte Gehälter für Spitalsärzte keine Utopie

Derzeit "Drei-Klassen-System" bei Entlohnung

Wien (GdG/ÖGB) "Gerechte Gehälter für die Spitalsärzte sind keine Utopie". Diese Meinung vertrat die Ärztereferentin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Dr. Sabine
Oberhauser, heute, Samstag, bei einer Podiumsdiskussion der Vereinigung Spitalsärzte in Wien. ++++

"In Wien gibt es drei Klassen von Ärzten bei der Entlohnung," kritisierte die Gewerkschafterin. Die drei Klassen teilen sich folgendermaßen auf: Ärzte in Krankenanstalten der Sozialversicherungsträger, der Stadt Wien und Ordensspitäler. Oberhauser: "Ein in Facharztausbildung befindlicher Turnusarzt verdient in einem bestimmten Ordensspital bei sieben Nachtdiensten rund 20.000 S Brutto". In Anspielung an bestimmte Vorfälle der vergangenen Wochen in einem kirchlichen Pflegeheim meinte die Gewerkschafterin: "Bei der Gemeinde Wien hat man wenigstens den Vorteil, dass man, wenn man Missstände aufdeckt, wenigstens nicht gekündigt wird." Oberhauser regte einen Kündigungsschutz jene an, die "sich trauen, Missstände auch aufzuzeigen".

Auf Initiative Oberhauser findet in wenigen Tagen bereits die
dritte Gesprächsrunde über eine Reform des Gehaltsschemas für die Ärzte in den Spitälern und Pflegeheimen der Stadt Wien statt. Dabei geht es um die Übernahme des Gehaltsschema der Ärzte in den Spitälern der Sozialversicherungsträger. Oberhauser: "Wir wollen die stufenweise Angleichung. Das können wir, wenn wir gemeinsam genügend Druck erzeugen, auch erreichen." (ff)

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