Auftakt zum Theaterfest NÖ

Pröll: "Wo bleibt Förderungsschilling des Bundes

St.Pölten (NLK) - Der niederösterreichische Weg, erfolgreich Sommertheater zu machen und dies durch langfristige Förderverträge abzusichern, findet Nachahmer: Auch der Bund und ansatzweise die Bundeshauptstadt Wien folgen Niederösterreichs Beispiel. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte heute gemeinsam mit Peter Loidolt, dem Vorsitzenden des Theaterfestes und erfolgreichen Intendanten der Reichenauer Festspiele, beim Saisonstart 1999 im Palais Ferstel in Wien eine erfreuliche Bilanz ziehen: 1998 wurden 160.000 Besucher gezählt, womit sich das Theaterfest an eine Spitzenposition der Festivals katapultierte, und das österreichweit. Pröll: "Mit dieser Art der finanziellen Absicherung ist die Freiheit der Kunst gewährleistet, aber auch ein stetiges Ansteigen der Qualität garantiert. Besonders markant: Für jeden Förderschilling kommen durch die gute Auslastung zwei weitere über das Einspielergebnis herein." 1998 betrug dieses 35 Millionen Schilling, die Förderung insgesamt lag bei 16,5 Millionen Schilling. Für heuer wird ein ähnliches Ergebnis erwartet. Allerdings: Immer noch fehle eine Unterstützung durch den Bund, der bisher keinen einzigen Schilling zum NÖ Theaterfest beigetragen habe.

Peter Loidolt, der den Verein Theaterfest, eine Initiative der Theaterintendanten, seit seiner Gründung vor vier Jahren leitet, stellte steigendes Niveau fest. "Einige Produktionen halten durchaus mit großen Festivals mit." Man bekenne sich dazu, so Loidolt, Theater für Publikum zu machen. Einige Spielorte sollten dabei unterstützt werden, noch mehr Konturen zu erhalten, betonte Loidolt.

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