• 22.04.1999, 15:20:25
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  • OTS0233

Transporteure weisen Gewerkschaftsvorwürfe zurück

Alle Regelungen wurden mit der Gewerkschaft vereinbart - Unhaltbare Verdächtigungen

PWK - Die heutige Pressekonferenz der Gewerkschaft HTV hätte die
Überschrift "Dichtung und Wahrheit" tragen sollen, ärgert sich der
Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderung in der
Wirtschaftskammer Österreich, Rudolf-Christian Bauer. Sämtliche
Arbeitszeitregelungen wurden innerhalb der Sozialpartner abgestimmt.
Trotz gegenteiliger Beteuerungen distanziere sich jetzt die
Gewerkschaft davon. ****

Die Behauptung, daß 80 Prozent der Betriebe "dubiose Praktiken"
anwendeten, sei nicht nur falsch, sondern auch eine Zumutung. Durch
solche Verdächtigungen werde eine ganze Branche kriminalisiert und in
der Öffentlichkeit angeschwärzt. "Ich frage mich ernsthaft, warum
sich die Gewerkschaft mit solchen Leuten noch an einen Tisch setzen
will, um alljährlich einen Kollektivvertrag auszuhandeln", stellt
Bauer die Rute ins Fenster.

"Wir wissen, daß es auch in unserem Bereich schwarze Schafe gibt.
Unsere Erfahrungswerte zeigen, daß der Anteil etwa 10 bis 15 Prozent
beträgt." Die Erfahrungswerte zeigten aber auch, daß
sozialpartnerschaftlich immer die besten Ergebnisse erzielt werden
konnten. Es sei unverständlich, warum die Gewerkschaft plötzlich
solche Urlaute von sich gebe, stellt Bauer fest.
(Schluß) HP
Rückfragehinweis: Mag. Rudolf-Christian Bauer

FV Güterbeförderung
Tel. 50105/3180 DW

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