Borealis beabsichtigt das Werk Hamburg zu schließen

Wien (OTS) - Die Borealis Gruppe hat heute bekanntgegeben, daß sie beabsichtigt das Compoundwerk Hamburg auf Grund niedriger Auslastungsraten und geringer Wettbewerbsfähigkeit zu schließen. Durch diese Entscheidung soll die Wettbewerbsfähigkeit des Engineering Application Geschäftsbereiches erhöht werden.

In Deutschland im Norden Hamburgs - in Norderstedt - gelegen, sind in diesem Werk mit einer Kapazität von 32.000 to/Jahr derzeit ca. 40 Personen beschäftigt.

Am Hamburger Standort werden PE und PP Compounds auf der Basis von Elastomeren, Füllstoffen und Stabilisatoren erzeugt. Diese Produkte werden vor allem in der Automobilindustrie, für Haushaltsanwendungen und im Beschichtungs- und Rohrbereich eingesetzt. Die gegenwärtigen Produktionsvolumen werden auf andere Borealis Standorte in Belgien, Finnland, Frankreich, Italien und Österreich verlagert. Es wird erwartet, daß die damit verbundene Übergangsphase problemlos verläuft, ohne, daß die Kundenversorgung bzw. das Kundenservice betroffen sind.

Dazu die Aussage von Staffan Lennström, Executive Vice President, Performance Products Division: "Hamburg hat in der Entwicklung des Compound-Geschäftes der Borealis eine wichtige Rolle gespielt. Seine Ausrichtung auf Qualität und Service hat geholfen Borealis als wichtigen Anbieter am Markt zu positionieren - dies speziell im Bereich der "Engineering Applications"."

Borealis Compound GmbH wird die Lösungsverhandlungen mit Ihren Mitarbeitern umgehend aufnehmen.

Das Management ist bemüht alle Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze von der Schließung betroffen sind, zu unterstützen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Borealis A/S, Corporate Communications
Marc Van Aperen,
Lyngby Hovedgade 96, DK-2800 Lyngby
Tel.: + 45 45 96 61 84, Fax: + 45 45 96 61 89

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS